Furth im Wald: Grenzkontrollen mit Folgen
Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
Zwei Reisende wurden auf dem Weg zum Oktoberfest zurückgewiesen, bei zwei weiteren Personen entdeckte die Bundespolizei Kokain im Gepäck.

Grenzkontrollen stoppen Reise zum Oktoberfest
Am Donnerstag, 24. September 2026, kontrollierten Bundespolizisten in einem grenzüberschreitenden Zug aus Prag zwei Reisende.
Die beiden wollten nach München weiterfahren, um das Oktoberfest zu besuchen. Bei der Kontrolle konnten sie jedoch die für die Einreise nach Deutschland erforderlichen Dokumente nicht vorlegen.
Daraufhin nahmen die Beamten beide zur weiteren Bearbeitung mit auf die Dienststelle. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise wurde ihnen die Einreise verweigert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie nach Tschechien zurückgewiesen.
Grenzkontrollen führen zu Drogenfund
Bereits gegen 10:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen weiteren Zug aus Prag auf Höhe von Furth im Wald. Dabei überprüften sie zwei Reisende.
Auf die Frage nach verbotenen Gegenständen oder Substanzen verneinten die beiden nach Angaben der Bundespolizei den Besitz. Bei der anschließenden Kontrolle ihrer Reisetaschen fanden die Beamten jedoch insgesamt 6,3 Gramm Kokain. Die Drogen waren in zwei Druckverschlusstütchen verpackt.
Die Bundespolizei beschlagnahmte das Kokain und übergab die beiden Personen sowie die sichergestellten Drogen an den zuständigen Zoll Furth im Wald. Dort laufen die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Grenzkontrollen an der Grenze zu Tschechien
Die beiden Fälle zeigen unterschiedliche Folgen der Kontrollen im deutsch-tschechischen Grenzraum: Während Reisende ohne erforderliche Einreisedokumente zurückgewiesen wurden, führte eine weitere Kontrolle zu einem Drogenfund.
Die Bundespolizei führt im Grenzraum Kontrollen durch, um unter anderem unerlaubte Einreisen und grenzüberschreitende Kriminalität zu verhindern. Informationen zu Grenzkontrollen und den dabei geltenden Regeln stellt die Bundespolizei online bereit.
Bundespolizei und Zoll übernehmen Ermittlungen
Im Fall der beiden zurückgewiesenen Reisenden ermittelt das Bundespolizeirevier Furth im Wald wegen möglicher Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Nach dem Kokainfund hat der zuständige Zoll Furth im Wald die weiteren Ermittlungen übernommen.
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