Waidhaus: Zwei Männer an Grenze gestoppt
Bei Grenzkontrollen an der A6 stoppt die Bundespolizei zwei Männer – ein Ukrainer hatte Cannabis dabei, ein Albaner einen gefälschten Ausweis.

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waidhaus
Waidhaus - Ukrainer ohne erforderliche Dokumente
Am Freitag, 11. September, kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus einen 22-jährigen Ukrainer in einem Fernreisebus auf der Strecke von Prag nach Paris.
Der Mann konnte zwar einen gültigen ukrainischen Reisepass vorlegen, sein tschechisches D-Visum war jedoch bereits abgelaufen. Einen gültigen Aufenthaltstitel oder ein Visum für die Einreise nach Deutschland konnte er nicht vorweisen. Zudem führte er eine tschechische Ausreiseaufforderung mit sich. Danach hätte er Tschechien spätestens am 11. September verlassen müssen.
Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten außerdem Cannabis. Im Geldbeutel fanden sie 0,57 Gramm Marihuana. In einem Tabakbeutel lag zudem ein Joint mit einem Bruttogewicht von 0,77 Gramm.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise sowie wegen eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ein. Anschließend wurde der Mann nach Tschechien zurückgewiesen.
Gefälschte griechische Identitätskarte entdeckt
Ebenfalls am Freitag kontrollierten Bundespolizisten einen 33-jährigen Albaner in einem Fernreisebus von Prag nach Brügge.
Der Mann wies sich zunächst mit einem gültigen albanischen Reisepass aus. Der darin enthaltene Einreisestempel zeigte jedoch, dass er bereits am 1. Dezember 2025 in den Schengenraum eingereist war. Nach den Feststellungen der Beamten hatte er die zulässige Aufenthaltsdauer inzwischen um 195 Tage überschritten.
Bei der anschließenden Durchsuchung seines Gepäcks machten die Einsatzkräfte einen weiteren Fund: Sie entdeckten eine totalgefälschte griechische Identitätskarte.
Der 33-Jährige wurde daraufhin festgenommen. Die Bundespolizei stellte das gefälschte Dokument sicher und brachte den Mann zur weiteren Bearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Waidhaus.
Rückführung nach Albanien
Die Bundespolizei verweigerte dem Albaner die Einreise nach Deutschland und leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise sowie wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen ein.
Anders als der Ukrainer wurde der Mann nicht nach Tschechien zurückgewiesen. Stattdessen organisierte die Bundespolizei seine Rückführung nach Albanien.
Am Samstagabend, 12. September, wurde der 33-Jährige über den Flughafen München in sein Heimatland zurückgeführt.
Wer sich über aktuelle Maßnahmen und Kontrollen an der Grenze informieren möchte, findet weitere Informationen bei der Bundespolizei.
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