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Bundespolizei: Einreiseverweigerung auf der A6

  • 6. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Bei Grenzkontrollen auf der Autobahn 6 verweigerten Bundespolizisten in einer Nacht mehreren Personen die Einreise und leiteten Rückführungen sowie ein Haftverfahren ein.


Bundespolizei

Indisches Ehepaar mit abgelaufenen Visa


In der Nacht auf Donnerstag, 6. August 2026, kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus auf der Autobahn 6 ein indisches Ehepaar im Alter von 43 und 49 Jahren. Die beiden reisten in einem internationalen Linienbus auf der Strecke Krakau-Valencia aus Tschechien kommend nach Deutschland ein. Sie wiesen sich mit ihren gültigen indischen Reisepässen aus. In den Pässen befanden sich jedoch abgelaufene norwegische Visa, die nur bis März 2025 gültig waren. Hinweise ergaben, dass sich das Ehepaar bereits längere Zeit in weiteren europäischen Ländern aufhielt und nun seinen Lebensmittelpunkt verlagern wollte.


Dokumente, die die Einreise nach und den Aufenthalt in Deutschland erlauben, konnten die beiden nicht vorweisen. Die Bundespolizisten verweigerten die Einreise und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Im Rahmen des Sofortvollzugs wird das Ehepaar noch am selben Tag mit dem Flugzeug über den Flughafen Frankfurt nach Indien zurückgewiesen.


Bundespolizei - Kolumbianerin mit Ecstasy im Gepäck


Fast zeitgleich wollte eine 21-jährige Kolumbianerin mit einem internationalen Linienbus auf der Strecke Prag-Amsterdam aus Tschechien nach Deutschland einreisen. Sie konnte zwar einen gültigen kolumbianischen Reisepass vorzeigen, jedoch nicht die für die Einreise erforderlichen Aufenthaltsdokumente. Die Überprüfung ihrer Personalien bestätigte dies. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart Interesse an der Frau, da sie bereits wegen unerlaubtem Aufenthalt ohne Aufenthaltstitel verurteilt worden war.


Bei der Durchsuchung fanden die Bundespolizisten außerdem eine geringe Menge Ecstasy. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz ein. Anschließend wiesen sie die Kolumbianerin nach Tschechien zurück.


Vietnamese ohne Papiere vor Haftrichter


Ein weiterer Fall betraf einen 24-jährigen Vietnamesen, der mit einem Bus auf der Strecke Rzeszow-Paris unterwegs war. Er versuchte, ohne jegliche Dokumente nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Die endgültige Identifizierung des Mannes erfolgt über seine Fingerabdrücke durch die vietnamesische Botschaft in Berlin. Diese stellt anschließend das erforderliche Reisedokument für die Zurückweisung aus.


Der Mann wird noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Das Ziel ist die Einweisung in eine Abschiebehafteinrichtung mit anschließender Zurückweisung in sein Heimatland.


Bericht der Bundespolizei Waidhaus


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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