Bundespolizei bei zwei Einsätzen gefordert
- 12. Aug.
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Die Beamten waren in Furth im Wald und am Hauptbahnhof Regensburg gleich mehrfach im Einsatz.

Bundespolizei: Drogen und Haftbefehl in Furth im Wald
Am Montagmorgen, den 10. August 2026, gegen 10:40 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 34-jährigen tschechischen Staatsbürger in einem grenzüberschreitenden Zug aus Prag auf Höhe Furth im Wald. Beim Abgleich der Personalien stellte sich heraus, dass die Justiz mit einem Haftbefehl nach dem Mann fahndete. Das Amtsgericht Zittau hatte ihn wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe verurteilt. Da er diese nicht beglichen hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Görlitz einen Vollstreckungshaftbefehl. Der Tscheche konnte die Ersatzfreiheitsstrafe abwenden, indem er seine Justizschulden in Höhe von 3.000 Euro bezahlte.
Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten in seiner Unterhose ein Tütchen mit einer geringen Menge Amphetamin. Zudem fanden sie in seinem Rucksack rund 30 Gramm Marihuana. Die Einsatzkräfte übergaben den Mann an den Zoll Furth im Wald. Die Zöllner leiteten Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz ein und beschlagnahmten die Drogen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg erhob eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro. Erst nach deren Hinterlegung durfte der 34-Jährige seine Weiterreise antreten.
Illegale Potenzmittel und Dokumente sichergestellt
Etwa sieben Stunden später, gegen 17:45 Uhr, kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang Furth im Wald ein Taxi mit tschechischer Zulassung. Bei einem der Fahrgäste handelte es sich um einen 41-jährigen Deutschen. In seinem Gepäck fanden die Beamten eine geringe Menge Cannabis, illegale Potenzmittel sowie einen Führerschein und weitere Dokumente, die nicht auf den 41-Jährigen ausgestellt waren. Die Bundespolizei stellte alle Gegenstände sicher. Der zuständige Zoll übernahm die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz, das Arzneimittelgesetz und wegen des Verdachts der Unterschlagung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Zöllner den Mann auf freien Fuß.
Ausreißerin zweimal am Hauptbahnhof aufgegriffen
In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 10. auf den 11. August 2026, nahmen Bundespolizisten am Hauptbahnhof Regensburg eine 15-jährige Deutsche gleich zweimal in Schutzgewahrsam. Gegen 23:00 Uhr konnte eine Streife das Mädchen aufgreifen. Der Vater hatte sie als vermisst gemeldet. Die Beamten übergaben die Jugendliche an den Erziehungsberechtigten. Etwa vier Stunden später stellten die Einsatzkräfte das Mädchen erneut fest. Als sie es ansprachen, wollte es weglaufen. Die Polizisten hielten die Minderjährige fest. Dabei ließ sie sich fallen und hyperventilierte. Nach der Versorgung durch die Rettungskräfte übergaben die Beamten die 15-Jährige erneut an ihren Vater.
Ausgestellte Behörde: Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
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