Softairpistole am Hauptbahnhof - Bundespolizei ermittelt
- 8. Aug.
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Ein 26-Jähriger löste mit einer Softairwaffe einen Großeinsatz am Hauptbahnhof Regensburg aus.

Notruf löst Großeinsatz aus
Am Donnerstagabend, den 6. August 2026, gegen 20:15 Uhr ging am Polizeipräsidium Oberpfalz ein Notruf ein. Ein Reisender meldete, dass sich ein Mann mit einer Schusswaffe im Hosenbund vom Arcadensteg in Richtung Hauptbahnhof bewegte. Mehrere Bundespolizeistreifen eilten umgehend zum Einsatzort. Am Bahnsteig 3 stellten die Beamten einen Mann fest, auf den die Personenbeschreibung passte.
Durchsuchung ergibt Softairpistole
Die Beamten befragten den 26-jährigen Deutschen nach Waffen. Der Mann verneinte dies zunächst. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Polizisten jedoch im Hosenbund des Mannes eine Pistole. Lediglich sein T-Shirt verdeckte die Waffe. Die Beamten stellten die Softairwaffe sicher. Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich um eine Softairpistole mit einer Geschossenergie über 0,5 Joule und entsprechender Kennzeichnung.
Waffenschein fehlte
Den für das Führen der Waffe erforderlichen Waffenschein konnte der 26-Jährige nicht vorlegen. Eigenen Angaben zufolge wollte er die Softairpistole seiner Freundin zu Zwecken der Selbstverteidigung übergeben. Das Bundespolizeirevier Regensburg leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten den Mann aus der Dienststelle.
Bundespolizei warnt vor Waffenmitführung
Die Bundespolizei warnt ausdrücklich davor, Waffen zur vermeintlichen Selbstverteidigung im Alltag mitzuführen. Deko-, Anscheins-, Spielzeug- und Schreckschusswaffen seien von echten Waffen häufig nicht zu unterscheiden. In schlimmsten Fällen könne dies zum Schusswaffengebrauch durch die Polizei führen.
Ausgestellte Behörde: Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
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