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Wenzenbach: Seniorinnen und Senioren erkennen Schockanrufe

9. Sept.
2 Min. Lesezeit

Zwei Betrugsversuche mit hohen Geldforderungen scheitern an aufmerksamen Angerufenen.


Wenzenbach: Seniorinnen und Senioren erkennen Schockanrufe

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell

Quelle: Polizeiinspektion Regenstauf


Angebliche Tochter fordert sechsstellige Summe


Am Dienstag, 8. September 2026, versuchten unbekannte Täter im nördlichen Landkreis Regensburg gleich zweimal, ältere Menschen mit sogenannten Schockanrufen um hohe Geldbeträge zu bringen. In beiden Fällen erkannten die Angerufenen die Masche rechtzeitig. Ein finanzieller Schaden entstand nicht.

Gegen 14:20 Uhr erhielt eine über 90-jährige Frau aus Wenzenbach einen Anruf von einer vermeintlichen Tochter.


Die Anruferin behauptete, einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben. Um eine dringend notwendige Operation beim Unfallgegner zu ermöglichen, sei eine Zahlung im sechsstelligen Bereich erforderlich.


Die Stimme am Telefon wirkte auf die Seniorin zunächst täuschend echt. Nach einigen Minuten kamen ihr jedoch Zweifel. Sie erkannte den Betrugsversuch und beendete das Gespräch. Zu einer Geldübergabe kam es nicht.


Angeblicher Professor verlangt Geld für Behandlung


Rund drei Stunden später, gegen 17:45 Uhr, geriet ein 86-jähriger Mann aus Lappersdorf ins Visier der Betrüger. Der Anrufer gab sich als Professor eines Universitätsklinikums aus. Er behauptete, bei der Enkeltochter des Seniors sei bei einer Untersuchung eine Krebserkrankung festgestellt worden. Für die notwendige Behandlung verlangte der Unbekannte einen fünfstelligen Geldbetrag.


Dem 86-Jährigen kamen mehrere Angaben im Gespräch verdächtig vor. Um Klarheit zu bekommen, wollte er selbst zum genannten Krankenhaus fahren. Eine Nachfrage beim Universitätsklinikum bestätigte schließlich seinen Verdacht: Es handelte sich offenbar um einen Betrugsversuch. Auch in diesem Fall wurde kein Geld übergeben.


Polizei warnt vor Schockanrufen


Die Polizei warnt erneut vor der Betrugsmasche. Täter setzen ihre Opfer gezielt unter enormen Zeit- und Handlungsdruck und versuchen, durch dramatische Geschichten Angst und Verunsicherung auszulösen.


Echte Polizeibeamte, Ärzte oder andere Amtsträger fordern am Telefon niemals die Übergabe oder Überweisung hoher Geldbeträge.


Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sofort auflegen und die betreffende Person anschließend selbst unter einer bekannten Telefonnummer zurückrufen. Bei einem konkreten Verdacht sollte die Polizei verständigt werden.


Außerdem gilt: Am Telefon niemals Angaben zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen machen. Unbekannten Personen sollten grundsätzlich weder Geld noch Wertsachen übergeben werden.


Weitere Informationen und aktuelle Warnungen finden sich auch bei der Bayerischen Polizei.


Zwei Fälle, kein finanzieller Schaden


Dank der Aufmerksamkeit der beiden Senioren scheiterten die Betrüger in beiden Fällen. Weder in Wenzenbach noch in Lappersdorf kam es zu einer Geldübergabe.


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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