Waldbrand am Dießfurter See: Badegäste behindern die Einsatzkräfte
- 1. Aug.
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Waldbrand Dießfurter See: Nach dem Großbrand im Manteler Forst mussten die Feuerwehren am Freitagabend erneut ausrücken – diesmal am Freizeitsee Dießfurt.

Alarmierung am Freitagabend
Nachdem die letzten Einsatzkräfte die Feuerwehrhäuser am Freitagmorgen, 31. Juli 2026, nach den Aufräumarbeiten beim Waldbrand im Manteler Forst verlassen konnten, wurden sie am Abend erneut durch die Integrierte Leitstelle Oberpfalz Nord alarmiert. Gemeldet war ein Waldbrand im Bereich des Freizeitsees Dießfurt. Die Alarmierungszeit war 18.05 Uhr. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar.
Schnelle Brandbekämpfung mit mehreren Wehren
Im Einsatz waren die Feuerwehren Grafenwöhr, Schwarzenbach, Gmünd und Dießfurt, außerdem Rettungsdienst und Polizei. Insgesamt waren 42 Feuerwehrleute sowie vier weitere Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle und Rücksprache mit der Einsatzleitung der Feuerwehr Dießfurt unter Leitung von Andreas Eckert erhielten die Kräfte den Auftrag, den Brand auf der südlichen Seite einzudämmen. Die Brandbekämpfung wurde unverzüglich mit dem Wasser aus dem Löschwassertank eingeleitet.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Grafenwöhr mit dem Tank ihres Löschfahrzeuges. Die nördliche Seite wurde durch die Feuerwehren Dießfurt und Schwarzenbach bekämpft. Die Löscharbeiten erfolgten mit mehreren Strahlrohren. Mithilfe der Wärmebildkamera wurden Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht. Insgesamt war eine Fläche von rund 200 Quadratmetern betroffen. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, kurze Nachlöscharbeiten waren notwendig. Der Einsatz wurde nach etwa einer Stunde beendet.
Badegäste behindern Einsatzkräfte
Einsatzleiter Andreas Eckert von der Feuerwehr Dießfurt berichtete von einem besorgniserregenden Verhalten einiger Badegäste. Obwohl der Einsatz lief und Fahrzeuge unterwegs waren, wollten einige die Zufahrt zum Einsatzgebiet zuparken. Nur nach wiederholter Aufforderung der Feuerwehrkräfte konnten diese davon abgehalten werden und zeigten bisweilen wenig Verständnis.
Brandursache unklar
Die Brandursache ist derzeit unklar. Nach Abschluss aller Maßnahmen sowie der anschließenden Reinigung und Wiederaufrüstung der Fahrzeuge und Gerätschaften konnten die Einsatzkräfte den Einsatz nach rund zwei Stunden beenden.


