Waidhaus: Haftbefehl stoppt 52-Jährigen
Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waidhaus
Bei einer Grenzkontrolle an der A6 haben Bundespolizisten einen gesuchten Mann festgenommen, der nach Deutschland einreisen wollte.

Haftbefehl bei Einreise nach Deutschland entdeckt
Am Freitag, 18. September 2026, kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus einen 52-jährigen Mann bei seiner Einreise nach Deutschland. Der Mann erklärte, für etwa drei Monate in Deutschland arbeiten zu wollen und anschließend nach Rumänien zurückzukehren.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten jedoch fest, dass die Staatsanwaltschaft Kassel seit Oktober 2024 nach ihm suchte. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor.
Haftbefehl wegen einer offenen Geldstrafe
Grund für den Haftbefehl war eine Verurteilung wegen Betrugs durch das Amtsgericht Melsungen im März 2024. Aus diesem Verfahren war noch eine Geldstrafe von 2.600 Euro offen.
Für den Fall, dass der Betrag nicht bezahlt wird, sah der Haftbefehl eine mehrwöchige Ersatzfreiheitsstrafe vor. Der Mann konnte die geforderte Summe bei der Kontrolle nicht aufbringen.
Weitere Forderung über 3.000 Euro
Bei der Fahndungsüberprüfung stellten die Beamten außerdem fest, dass seit März 2025 eine weitere Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Kassel bestand. Das Amtsgericht Melsungen hatte im Zusammenhang mit dem Betrugsverfahren zusätzlich die Abschöpfung von Vermögenswerten in Höhe von 3.000 Euro angeordnet.
Auch diesen Betrag konnte der 52-Jährige nicht bezahlen.
Weitere Informationen zu den Aufgaben der Bundespolizei bei Grenzkontrollen sind auf der offiziellen Internetseite der Behörde zu finden.
Waidhaus: Haftbefehl führt in die Justizvollzugsanstalt
Die Bundespolizisten nahmen den Mann daraufhin fest und brachten ihn noch am Freitag in die Justizvollzugsanstalt Weiden in der Oberpfalz. Dort muss er nun die angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.
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