Tödlicher Unfall in Regensburg: Arbeiter stürzt 19 Meter in die Tiefe
Tödlicher Arbeitsunfall auf der Baustelle der Universität Regensburg: Ein 64-Jähriger stürzt in einen ungesicherten Aufzugschacht.

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Polizeipräsidium Oberpfalz / Kriminalpolizeiinspektion Regensburg
Tödlicher Sturz auf Baustelle in Regensburg
Am Freitag, 4. September 2026, kam es gegen 9 Uhr auf einer Baustelle im Bereich Am Biopark auf dem Gelände der Universität Regensburg zu einem tödlichen Arbeitsunfall in Regensburg. Ein 64-jähriger deutscher Arbeiter einer Gerüstbaufirma stürzte auf einem Rohbau in einen etwa 19 Meter tiefen Aufzugschacht. Der Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Aufzugschacht nur provisorisch abgedeckt
Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Aufzugschacht über eine Luke auf dem Flachdach zugänglich. Die Öffnung war lediglich provisorisch abgedeckt. Eine weitere Absicherung der Luke war nach den ersten Ermittlungen nicht vorhanden. Wie es genau zu dem Sturz kam, ist noch Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Kriminalpolizei ermittelt
Zunächst übernahm eine Streife der Polizeiinspektion Regensburg Süd die ersten Maßnahmen vor Ort. Anschließend übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die weiteren Ermittlungen. Auch die Berufsgenossenschaft Bau sowie das Gewerbeaufsichtsamt wurden eingeschaltet. Beide Stellen führen ebenfalls Untersuchungen zu dem tödlichen Arbeitsunfall in Regensburg durch.
Die Ermittlungen sollen unter anderem klären, wie es zu dem Sturz kommen konnte und welche Sicherungsmaßnahmen auf der Baustelle vorgesehen beziehungsweise vorhanden waren.
Weitere Informationen und aktuelle Meldungen gibt es beim Polizeipräsidium Oberpfalz.
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