A3 bei Wörth: 20 Verletzte bei Unfall
Schwerer Auffahrunfall auf der A3 bei Wörth an der Donau: Ein Pkw prallt auf ein Auto und einen Reisebus, insgesamt werden 20 Menschen verletzt.

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Regensburg
Wörth an der Donau: Stauende wird zum Unfallort
Am Sonntag, 6. September 2026, gegen 12 Uhr kam es auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Passau zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwischen den Anschlussstellen Wörth an der Donau/Wiesent und Wörth an der Donau-Ost hatte sich ein Rückstau gebildet. Auf dem rechten Fahrstreifen stand ein Reisebus mit 41 Insassen, auf dem linken Fahrstreifen befand sich eine 59-jährige Autofahrerin.
Ein 35-jähriger syrischer Staatsangehöriger fuhr mit seinem Pkw auf dem linken Fahrstreifen. In seinem Fahrzeug befanden sich insgesamt sechs Personen. Nach Angaben der Polizei bemerkte der Fahrer den stockenden Verkehr am Stauende zu spät.
Pkw prallt gegen Auto und Reisebus
Der 35-Jährige fuhr zunächst auf das Heck des vorausfahrenden Pkw auf. Anschließend touchierte sein Fahrzeug die linke Seite des Reisebusses. Durch die Wucht des Aufpralls wurde auch das Auto der 59-Jährigen gegen den Reisebus gedrückt. Der Unfallverursacher verlor zudem die Kontrolle über seinen Pkw. Das Fahrzeug drehte sich und prallte mit der Front noch gegen die Mittelschutzplanke.
Bei dem Unfall wurden insgesamt 20 Menschen verletzt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, 19 weitere Personen wurden leicht verletzt.
Die schwer verletzte Person sowie vier weitere leicht verletzte Menschen befanden sich im unfallverursachenden Pkw. Im Reisebus wurden 15 Personen leicht verletzt.
Großeinsatz auf der A3
Wegen der zahlreichen Verletzten rückten umfangreiche Rettungskräfte an. Insgesamt waren 36 Fahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuzes, zwei Rettungshubschrauber, die Autobahnmeisterei Kirchroth sowie die Feuerwehren aus Wörth an der Donau, Wiesent und Pfatter im Einsatz. Hinzu kamen mehrere Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg. Der entstandene Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 50.000 Euro beziffert.
Die A3 musste zunächst für etwa eineinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Anschließend konnte der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden, während die restlichen Arbeiten noch rund eine weitere Stunde dauerten. Gegen 14.25 Uhr waren auch die Reinigungsarbeiten abgeschlossen und die Autobahn wieder vollständig frei.
Motorradfahrer bei Nittendorf schwer verletzt
Am selben Sonntag kam es außerdem in Nittendorf zu einem schweren Unfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw. Ein 63-jähriger deutscher Motorradfahrer war auf der Staatsstraße 2660 in Richtung Pollenried unterwegs. Gleichzeitig fuhr ein 71-jähriger deutscher Autofahrer auf der Staatsstraße in entgegengesetzter Richtung nach Etterzhausen.
Als der Autofahrer auf die Kreisstraße 14 abbiegen wollte, übersah er den entgegenkommenden Motorradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß.
Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt, der 71-jährige Autofahrer erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 11.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Zur Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren Pollenried und Nittendorf im Einsatz. Die Fahrbahn in Richtung Etterzhausen blieb für etwa 45 Minuten gesperrt.
Weitere Informationen zu aktuellen Verkehrsmeldungen gibt es bei der Bayerischen Polizei.
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