Schwarzarbeit aufgedeckt: Mann arbeitete ein Jahr ohne Aufenthaltstitel
- 30. Juli
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Schwarzarbeit aufgedeckt: Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit am Standort Weiden des Hauptzollamts Regensburg deckte die unerlaubte Beschäftigung eines 51-jährigen Moldauers auf.

Ermittlungen bei tschechischer Firma
Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens stellten Beamtinnen und Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit am Standort Weiden fest, dass eine tschechische Firma im Rahmen eines Werkvertrags mit einer Eisengießerei im Landkreis Regensburg drittstaatsangehörige Arbeitskräfte zum Reinigen und Schleifen von Metallgussteilen einsetzte. Dabei ergaben sich Hinweise, dass mehrere Beschäftigte nicht über den erforderlichen Aufenthaltstitel verfügten, der zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit in Deutschland berechtigte.
Mehr als ein Jahr ohne erforderliche Genehmigung
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der 51-Jährige den Zollbeamten zwar einen erst ab Dezember 2023 gültigen rumänischen Reisepass vorlegte, jedoch bereits vom 1. Dezember 2022 bis zum 20. Dezember 2023 in Deutschland beschäftigt war. Während dieses Zeitraums besaß er ausschließlich die moldauische Staatsangehörigkeit und verfügte nicht über den erforderlichen Aufenthaltstitel, der ihn zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit in Deutschland berechtigte.
Rechtskräftige Verurteilung vor Amtsgericht Amberg
Das Amtsgericht Amberg verurteilte den Mann rechtskräftig wegen unerlaubten Aufenthalts zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten, deren Vollstreckung für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Bekämpfung illegaler Beschäftigung
Leitender Regierungsdirektor René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg, betont: „Die Bekämpfung illegaler Beschäftigung umfasst auch die Einhaltung der aufenthaltsrechtlichen Vorschriften. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit prüft deshalb im Rahmen ihrer Kontrollen und Ermittlungen auch, ob die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen für eine Beschäftigung in Deutschland vorliegen."