Regensburg: Verbotene Parolen am Hauptbahnhof – Zeuge gesucht
- 22. Aug.
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Ein 47-jähriger Tscheche beleidigte einen Zugbegleiter und rief später verbotene Parolen – Bundespolizei ermittelt.

Schwarzfahren und Beleidigung im Regionalexpress
Am Donnerstagabend, 20. August 2026, gegen 18:40 Uhr, kontrollierte ein Zugbegleiter in einem Regionalexpress von München nach Regensburg die Fahrkarten. Ein 47-jähriger Tscheche konnte kein gültiges Ticket vorlegen. Als der Zugbegleiter ihn darauf ansprach, beleidigte der Mann diesen unter anderem als „Nazi“.
Nach der Ankunft am Hauptbahnhof Regensburg erstattete der Zugbegleiter Anzeige beim Bundespolizeirevier Regensburg. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen Erschleichens von Leistungen und Beleidigung ein. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,28 Promille. Der Mann wurde vom Bahnhofsgelände verwiesen.
Regensburg - Rechtsextreme Äußerungen am nächsten Morgen
Am Freitagmorgen, gegen 04:40 Uhr, meldeten Reisende dem Polizeipräsidium Oberpfalz, dass ein Mann am Bahnsteig 1 des Hauptbahnhofes Regensburg „Heil Hitler“ gerufen und dabei die Hand zum Hitlergruß gehoben habe. Eine Streife der Bundespolizei identifizierte den 47-jährigen Tschechen als Täter.
Das Bundespolizeirevier Regensburg leitete zusätzlich Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann erneut vom Bahnhof verwiesen.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
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