Regensburg: Ausreißerin zum dritten Mal am Hauptbahnhof aufgegriffen
- 12. Aug.
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Die 15-Jährige war binnen weniger Stunden dreimal vom Elternhaus abgängig. Widerstand bei dem Auffinden.

Zwei Aufgriffe in einer Nacht in Regensburg
Am Montag, den 10. August 2026, nahmen Bundespolizisten am Hauptbahnhof Regensburg eine 15-jährige Deutsche gleich zweimal in Schutzgewahrsam. Der Vater hatte die Jugendliche zuvor als vermisst gemeldet. Gegen 23:00 Uhr konnte eine Streife das Mädchen aufgreifen und an den Erziehungsberechtigten übergeben.
Etwa vier Stunden später stellten die Beamten sie erneut fest. Als die Bundespolizisten sie ansprachen, versuchte sie wegzulaufen, ließ sich fallen und hyperventilierte. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst übergaben die Beamten sie erneut an den Vater.
Dritter Vorfall am nächsten Tag
Da die 15-Jährige in den folgenden Stunden ein drittes Mal von zu Hause abgängig war, mussten die Fahndungsmaßnahmen aufrechterhalten werden. Am Dienstag, den 11. August 2026, gegen 12:25 Uhr entdeckte eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Regensburg Süd die Jugendliche im belebten Gebäude des Regensburger Hauptbahnhofs.
Renitentes Verhalten erfordert Zwang
Die Ausreißerin verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst renitent. Die Einsatzkräfte mussten sie unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden bringen und zur Sicherheit der Beamten fesseln. Kräfte des Bundespolizeireviers Regensburg unterstützten die Zivilstreife bei dem Einsatz.
Unterbringung in Psychiatrie
Nach der Ingewahrsamnahme brachten die Beamten die 15-Jährige in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dort wurde sie untergebracht, um ihr und ihrer Umgebung weiteren Schaden zu ersparen.
Ausgestellte Behörde: Polizeiinspektion Regensburg Süd
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