Großbrand in Unterbibrach: Stallungen in Flammen – Feuerwehrmann verletzt, 15 Rinder verenden
- 30. Juli
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Großbrand Unterbibrach: Ein Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Unterbibrach bei Vorbach forderte 15 Rinderleben und verursachte Millionenschaden.

Feuer breitet sich auf mehrere Stallungen aus
Am Mittwoch, 29. Juli 2026, gegen 15.45 Uhr ging bei den Einsatzkräften die Mitteilung über den Vollbrand eines alten Stalls in Unterbibrach bei Vorbach ein. Das Feuer weitete sich in der Folge auf eine weitere Halle sowie einen Kuhstall aus. Die starke Rauchentwicklung war bereits aus größerer Entfernung sichtbar. Die Flammen hätten anschließend auf eine etwa 50 mal 20 Meter große Halle übergegriffen, in der Kartonagen und Stroh gelagert gewesen seien. Von dort habe sich das Feuer auf einen weiteren Kuhstall ausgebreitet.
Tiere in Gefahr – Rettungseinsatz
In dem betroffenen Kuhstall befanden sich rund 50 Kühe. Aufgrund einer vorhandenen Betondecke griff das Feuer zunächst nicht unmittelbar auf die Tiere über. Der zuerst betroffene Stall brannte kontrolliert ab. Beim zweiten Stall geriet der Dachstuhl in Vollbrand. Aufgrund der mangelnden Statik konnte das Stallgebäude zunächst nicht gefahrlos betreten werden. Zur weiteren Brandbekämpfung und Sicherung des Gebäudes wurde der Dachbereich mit einem Bagger freigeräumt. Zudem wurde eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage durch den Brand beschädigt. Schlussendlich konnten 31 Rinder gerettet werden, 15 Rinder verendeten.
Umfangreicher Einsatz zahlreicher Hilfskräfte
Durch den umfangreichen Einsatz der Feuerwehren, etwa 60 Feuerwehrfahrzeuge der angrenzenden Feuerwehren unter Leitung von Kreisbrandrat Marco Saller und Kommandant Jürgen Haider, konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere landwirtschaftliche Gebäude sowie das Wohnhaus verhindert werden. Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst sowie das Technische Hilfswerk im Einsatz. Einige Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Ein Feuerwehrmann musste aufgrund des Verdachts einer Rauchgaseintoxikation mit dem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Klinikum verbracht werden.

Hoher Sachschaden und laufende Ermittlungen
Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen bis mittleren einstelligen Millionen-Eurobetrag geschätzt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizeiinspektion Eschenbach führt die Ermittlungen in alle Richtungen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Brandausbruch geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Eschenbach unter der Telefonnummer 09645/9204-0 zu melden.
