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Großbrand in Unterbibrach: Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen

  • 29. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Über 400 Einsatzkräfte kämpfen bei Hitze gegen die Flammen in Lagerhalle und Stallung


Großbrand


Ein Großbrand, wie ihn die Region schon lange nicht mehr erlebt hat, hat am Mittwochnachmittag die Einsatzkräfte in Unterbibrach, Gemeinde Vorbach, gefordert. Gegen 15:45 Uhr brach das Feuer aus, dem sich mehr als 400 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW über mehrere Stunden hinweg entgegenstellten.


Betroffen waren zwei Gebäude: eine Lagerhalle, in der Kartonagen lagerten, sowie eine Stallung, in der mehrere Kälber untergebracht waren. Gerade die Kartonagen erschwerten den Löscheinsatz erheblich, da immer wieder neue Flammen auflohten. Ein Teil der Tiere konnte gerettet werden, andere waren zum Zeitpunkt des Brandes noch im Stall eingeschlossen. Nach Einschätzung der Polizei Eschenbach befanden sich bis zu 50 Tiere in der Stallung. Im weiteren Verlauf des Einsatzes stürzten beide Gebäude ein.



Erschwert wurde der Einsatz zusätzlich durch die Witterung: Bei Temperaturen von über 35 Grad mussten die Kräfte an ihre Belastungsgrenze gehen. In der Folge waren auch mehrere Rettungseinsätze innerhalb der Einsatzkräfte selbst nötig – insgesamt sieben Helferinnen und Helfer wurden vom Rettungsdienst betreut, drei von ihnen kamen vorsorglich mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Auch die Wasserversorgung war ein Problem, denn die nahegelegene Creussen führt aktuell sehr wenig wasser. So musste ein Pendelverkehr eingerichtet werden und auch die Landwirte halfen mit großen Wassertanks aus.



Eine genaue Brandursache und der exakte Schaden stehen noch nicht fest: Eine Brandbegehung durch die Polizei ist erst in den kommenden Tagen möglich. Ersten Schätzungen zufolge geht die Polizei von einer Schadenssumme von bis zu drei Millionen Euro aus. Die Nachlöscharbeiten, an denen auch das THW beteiligt war, zogen sich bis in die Abend- und Nachtstunden hin.

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