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Einbruch in Eschlkam: DNA-Spur führt zu tschechischem Tatverdächtigen

29. Juli
2 Min. Lesezeit

Einbruch Eschlkam: Ein 60-jähriger tschechischer Staatsangehöriger steht im dringenden Verdacht, im Juni 2026 in ein Wohnhaus eingedrungen und Bargeld gestohlen zu haben.


Eschlkam

Täter dringt über unversperrte Haustür ein


Bereits am 2. Juni 2026 zur Mittagszeit drang ein zunächst unbekannter Täter in ein Wohnhaus im Eschlkamer Ortsteil Leming ein und entwendete daraus einen Bargeldbetrag im unteren vierstelligen Eurobereich. Die 86-jährige Bewohnerin befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Küche, als der Mann das Wohnhaus über die geschlossene, jedoch nicht versperrte Haustür betrat. Nachdem sie ein Geräusch wahrgenommen hatte, begab sie sich in den Flur und stellte die geöffnete Haustür fest. Kurz darauf kam ihr ein unbekannter Mann aus dem Büroraum ihres Sohnes entgegen und fragte sie mit den Worten „Chef nix da?".


Anschließend verließ der Täter, der einen Fahrradhelm trug, fluchtartig das Anwesen. Bei der Nachschau stellte die Seniorin fest, dass eine Schublade geöffnet worden war. Aus einer dort befindlichen Geldkassette fehlte Bargeld im unteren vierstelligen Eurobereich. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen zunächst ohne Erfolg.


Verdächtiger fällt in Daberg auf


Am 9. Juni 2026 fiel vermutlich derselbe Mann im Further Ortsteil Daberg auf. Dort klingelte er an mehreren Wohnhäusern und bat um ein Glas Wasser. An einem Anwesen wurde er von einer Videoüberwachungsanlage aufgezeichnet. Die Aufnahmen zeigen, dass der Mann mit einem Fahrrad unterwegs war. Strafrechtlich relevante Vorfälle wurden hier jedoch nicht gemeldet.


DNA-Spur führt zu tschechischem Tatverdächtigen


Die Ermittler der Polizeiinspektion Furth im Wald führten am Tatort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die hierbei gesicherten Spuren konnten inzwischen kriminaltechnisch ausgewertet werden. Nach dem Ergebnis der DNA-Untersuchung konnte eine am Tatort gesicherte DNA-Spur einem 60-jährigen tschechischen Staatsangehörigen zugeordnet werden. Der Mann steht nun im dringenden Tatverdacht, in das Wohnhaus eingedrungen zu sein und das Bargeld entwendet zu haben.


Haftbefehl besteht, Aufenthaltsort unbekannt


Der Tatverdächtige ist den Strafverfolgungsbehörden bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt. Gegen ihn besteht ein Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Amberg wegen Diebstahls. Dieser konnte bislang nicht vollstreckt werden, da der derzeitige Aufenthaltsort des Mannes unbekannt ist.

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