Furth im Wald: Sturmgewehrattrappe sichergestellt
Bundespolizei findet Anscheinswaffe und Munition im Kofferraum.

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
Kontrolle am Grenzübergang
Am Dienstagnachmittag haben Bundespolizisten am Grenzübergang Furth im Wald einen 44-jährigen Deutschen kontrolliert. Gegen 14:15 Uhr überprüften die Fahndungskräfte den Pkw und nahmen dabei auch den Kofferraum genauer unter die Lupe.
Dort entdeckten die Beamten die Replika eines Sturmgewehres sowie drei Maschinengewehrgurte mit insgesamt 253 Munitionshülsen.
Sturmgewehrattrappe: Teilweise explosionsgefährliche Gegenstände
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei einem Teil der gefundenen Hülsen um intakte Zündhütchen handelte. Damit waren darunter auch explosionsgefährliche Gegenstände.
Der 44-Jährige konnte den Bundespolizisten keine erforderliche Berechtigung für den Besitz oder Transport der Gegenstände vorlegen. Die Einsatzkräfte stellten deshalb sowohl die Sturmgewehrattrappe als auch die Munition sicher.
Ermittlungen gegen den 44-Jährigen
Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt nun wegen möglicher Verstöße gegen mehrere Vorschriften. Im Raum stehen unter anderem Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter und die Gefahrgutverordnung sowie gegen das Waffengesetz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 44-Jährige seine Fahrt fortsetzen. Weitere Informationen zur Arbeit der Bundespolizei sind auf der offiziellen Internetseite der Behörde zu finden.
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