Furth im Wald: Polizei weist zwei Ukrainer zurück
Am Wochenende kontrollierte die Bundespolizei mehrere Reisende – dabei wurden Cannabis entdeckt und zwei Ukrainer zurückgewiesen.

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
Furth im Wald - Marihuana im Zug entdeckt
Am Freitagvormittag kontrollierten Bundespolizisten einen 28-jährigen Vietnamesen in einem Zug aus Prag. Die Kontrolle fand auf Höhe von Furth im Wald statt. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten insgesamt 10,5 Gramm Marihuana sowie mehrere Joints. Die Drogen wurden sichergestellt.
Der zuständige Zoll in Furth im Wald übernahm das Cannabis und leitete gegen den 28-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz ein.
Zwei Ukrainer ohne notwendige Dokumente
Am Samstagmittag kontrollierten Fahndungskräfte eine 30-jährige Ukrainerin bei der Einreise über den Grenzübergang Furth im Wald-Schafberg. Die Frau konnte die für die Einreise und den Aufenthalt erforderlichen Dokumente nicht vorlegen. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise nahmen die Beamten sie zur weiteren Sachbearbeitung mit zur Dienststelle.
Am Sonntagabend geriet außerdem ein 34-jähriger Ukrainer in den Fokus der Bundespolizei. Er wurde in einem grenzüberschreitenden Zug aus Prag kontrolliert und konnte ebenfalls nicht die notwendigen Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt vorweisen.
Zurückweisung nach Tschechien
Nach der weiteren Prüfung der Sachverhalte und Rücksprache mit dem Gemeinsamen Zentrum in Schwandorf verweigerte die Bundespolizei beiden Ukrainern die Einreise nach Deutschland.
Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt in beiden Fällen wegen möglicher Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die 30-Jährige und der 34-Jährige nach Tschechien zurückgewiesen.
Weitere Informationen zu aktuellen Kontrollen und Einsätzen bietet die Bundespolizei.
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