Furth im Wald: Grenzkontrollen decken Verstöße auf
Gefälschte Dokumente, gestohlene Kennzeichen, Fahrverbot und Drogenverdacht bei Kontrollen entdeckt.

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle:Polizeiinspektion Furth im Wald
Grenzkontrollen - Gefälschte Erlaubnis bei Einreise entdeckt
Am Dienstagnachmittag führte die Grenzpolizeigruppe der Polizeiinspektion Furth im Wald gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei aus Nürnberg rund vier Stunden lang verstärkte Grenz- und Verkehrskontrollen durch. Im Mittelpunkt stand der Einreiseverkehr am Grenzübergang Schafberg.
Gegen 13 Uhr kontrollierten die Beamten einen 36-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen, der mit einem Mercedes Sprinter nach Deutschland einreiste. Der Mann legte eine gefälschte ukrainische Personenbeförderungserlaubnis vor. Eine entsprechende Erlaubnis für die Personenbeförderung in Deutschland konnte er ebenfalls nicht vorweisen.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und wegen eines Verstoßes gegen das Personenbeförderungsgesetz eingeleitet.
Gestohlene Kennzeichen sichergestellt
Bei der Grenzkontrolle eines Pkw mit tschechischer Zulassung machten die Fahnder einen weiteren Fund. Zwischen der Rücksitzlehne und der Kofferraumwanne lagen tschechische Kennzeichen.
Die Überprüfung ergab, dass die beiden Kennzeichen seit November 2023 zur Sachfahndung ausgeschrieben waren. Sie waren im Raum Domažlice gestohlen worden. Die Polizei stellte die Kennzeichen sicher und wird sie an die zuständigen tschechischen Behörden übergeben.
Fahrverbot und THC-Test
Auch bei einem 46-jährigen tschechischen Staatsbürger stellten die Beamten einen Verstoß fest. Gegen den Mann besteht seit Juli 2026 ein Fahrverbot in Deutschland. Seine Weiterfahrt wurde deshalb verhindert. Zudem leiteten die Polizisten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.
Im Stadtgebiet von Furth im Wald kontrollierten die Beamten außerdem einen 25-jährigen E-Scooter-Fahrer. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC. Der aus Syrien stammende Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Ob tatsächlich ein Verstoß vorliegt und welche Konsequenzen drohen, soll das Ergebnis der Blutuntersuchung zeigen.
Handy am Steuer auf der B20
Auf der Bundesstraße 20 fiel schließlich ein 57-jähriger polnischer Staatsangehöriger auf, der während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzte. Da der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
Die verstärkten Grenzkontrollen zeigten damit mehrere unterschiedliche Verstöße im Grenz- und Straßenverkehr.
Weitere Informationen zu Polizeimeldungen gibt es bei der Bayerischen Polizei.
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