Furth im Wald: Einreise durch Bundespolizei verhindert
Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waldmünchen
Bundespolizei weist 26-jährigen Aserbaidschaner zurück. Im Auto wurden Amphetamine gefunden, gegen die Fahrerin wird wegen Drogenverdachts ermittelt.

Einreise ohne Aufenthaltstitel
Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, verhinderten Bundespolizisten am Grenzübergang Furth im Wald/Schafberg die unerlaubte Einreise eines 26-jährigen Aserbaidschaners.
Am Nachmittag kontrollierten Fahndungskräfte einen Pkw bei der Einreise nach Deutschland. Der Mann auf dem Beifahrersitz konnte sich mit einem gültigen Reisepass ausweisen, verfügte jedoch nicht über den erforderlichen Aufenthaltstitel.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten außerdem knapp zwei Gramm Amphetamine im Rucksack des Mannes. Die Drogen wurden sichergestellt.
Furth im Wald: Fahrerin unter Drogeneinfluss?
Bei der 36-jährigen estnischen Fahrerin stellten die Beamten drogentypische Ausfallerscheinungen fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Zudem untersagten die Einsatzkräfte der Frau, ein Kraftfahrzeug zu führen.
Ermittlungen gegen beide Reisende
Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt gegen den 26-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Gegen die 36-jährige Estin wird wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise sowie des Führens eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss ermittelt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Aserbaidschaner nach Tschechien zurückgewiesen. Die Fahrerin wurde auf freien Fuß gesetzt.
Weitere Informationen zu Grenzkontrollen und aktuellen Meldungen gibt es bei der Bundespolizei.
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