Bundespolizei: Unfassbar dreist- Nach Rauswurf direkt wieder eingereist
Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waidhaus
Nur wenige Stunden nach seiner Zurückweisung soll ein 33-Jähriger erneut zu Fuß nach Deutschland eingereist sein.

Bundespolizei: Zurückweisung an der A6
Am Montag, 5. Oktober 2026, kontrollierten Bundespolizisten gegen 17:30 Uhr einen 33-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen bei Grenzkontrollen an der A6 in Waidhaus.
Der Mann konnte nach Angaben der Bundespolizei keine erforderlichen Dokumente vorlegen, die ihm die rechtmäßige Einreise nach Deutschland ermöglicht hätten. Die Beamten verweigerten ihm deshalb die Einreise und wiesen ihn nach Tschechien zurück.
Wenige Stunden später wieder in Waidhaus
Nur wenige Stunden später traf eine Streife der Bayerischen Grenzpolizei den Mann erneut an. Er war zu Fuß aus Tschechien gekommen und befand sich an der Ortseinfahrt von Waidhaus.
Auch bei dieser Kontrolle konnte er keine Dokumente vorlegen, die ihn zur Einreise oder zum Aufenthalt in Deutschland berechtigten. Gegen 22 Uhr übergaben die Grenzpolizisten den 33-Jährigen an die Bundespolizeiinspektion Waidhaus.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise beim ersten Grenzübertritt. Für die anschließende Rückkehr nach Deutschland stehen zudem der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts im Raum.
Abschiebung wird geprüft
Nach bisherigen Erkenntnissen verfügt der Mann über einen gültigen Aufenthaltsstatus in Polen. Die Bundespolizei prüft deshalb eine mögliche Abschiebung dorthin. Als weiteres mögliches Zielland kommt die Ukraine infrage.
Die Beamten bereiten eine Vorführung vor einem Richter vor. Dieser soll über die mögliche Anordnung von Sicherungshaft zur Durchführung einer Abschiebung entscheiden.
Weitere Informationen und aktuelle Meldungen gibt es bei der Bundespolizei.
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