Bundespolizei: Verkehrssünder geht in Waidhaus ins Netz
- 18. Aug.
- 1 Min. Lesezeit
Bundespolizisten der Bundespolizeiinspektion Waidhaus nahmen am 16. August einen 43-jährigen Rumänen mit mehreren Haftbefehlen fest.

Festnahme bei Grenzkontrolle
Am Sonntagnachmittag, 16. August 2026, kontrollierten Bundespolizisten einen 43-jährigen rumänischen Staatsangehörigen bei der Einreise nach Deutschland auf der A6. Dabei stellten sie einen seit 2023 bestehenden Untersuchungshaftbefehl fest.
Vorwürfe aus Braunschweig
Das Amtsgericht Braunschweig sucht den Mann, da er dringend verdächtigt wird, in Braunschweig zwei Straftaten begangen zu haben. Zum einen soll er ohne Fahrerlaubnis an einem Pkw fremde Kennzeichen angebracht und ohne Versicherungsschutz gefahren sein. Zum anderen soll er in einem Baumarkt Waren im dreistelligen Eurobereich entwendet und dabei ein gefährliches Werkzeug griffbereit mitgeführt haben. Da der Beschuldigte keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, ordnete das Gericht Untersuchungshaft an.
Weitere Haftbefehle
Die Staatsanwaltschaft Leipzig fahndet ebenfalls nach dem Mann. Das Amtsgericht Leipzig hatte ihn im März 2023 wegen mehrerer Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Gesamtgeldstrafe von 5.500 Euro plus 452 Euro Verfahrenskosten verurteilt. Da er die Schulden nicht beglich, erließ die Staatsanwaltschaft einen Vollstreckungshaftbefehl. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück Interesse am Aufenthaltsort des Rumänen wegen Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Einlieferung in Justizvollzugsanstalt
Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn am Montag in Richtung Braunschweig. Auf richterliche Anordnung wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waidhaus, 16.08.2026
Hinweis zur Erstellung: Bei der Aufbereitung dieses Beitrags wurden digitale Werkzeuge einschließlich KI-gestützter Systeme eingesetzt. Die veröffentlichten Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft und bearbeitet. Die Verantwortung für den veröffentlichten Beitrag liegt bei der Redaktion von Oberpfalz Aktuell.


