Unerlaubte Einreise Waidhaus: Familie zurückgewiesen
- 14. Aug.
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Moldauische Familie versucht Einreise nach Deutschland und wird noch am selben Tag abgeschoben.

Kontrolle auf der Autobahn 6 bei Waidhaus
Am Mittwoch, den 12. August 2026, führten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus auf der Autobahn 6 eine Einreisekontrolle durch. Dabei fiel ihnen eine Familie aus der Republik Moldau auf, die mit einem internationalen Linienbus auf der Strecke von Prag nach Deutschland einreisen wollte. Die vier Personen im Alter von 41, 40, 21 und 15 Jahren konnten sich zwar mit ihren gültigen moldauischen Reisepässen ausweisen. Weitere Dokumente, die eine Einreise oder einen Aufenthalt in Deutschland rechtfertigen, legten sie jedoch nicht vor.
Schengen-Aufenthalt überschritten
Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass sich die moldauischen Staatsangehörigen bereits seit vielen Monaten ununterbrochen im Schengen-Raum aufhielten. Damit hatten sie die maximal erlaubte Aufenthaltsdauer von 90 Tagen erheblich überschritten. Beim 21-jährigen Familienmitglied konnte der Aufenthalt im Schengen-Gebiet sogar auf über drei Jahre nachgewiesen werden. Aufgrund dieser Umstände leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein.
Einreiseverweigerung und Rückführung
Die Einsatzkräfte verweigerten den vier Personen die Einreise nach Deutschland. Jeder von ihnen musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro bezahlen. Noch am Mittwochabend wurden die Moldauer gemeinsam über den Flughafen Nürnberg mit dem Flugzeug in ihr Heimatland zurückgewiesen.
Wiedereinreisesperre geprüft
Ob die Familie eine Wiedereinreisesperre für den Schengen-Raum erhält, wird derzeit noch geprüft. Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus führt die Ermittlungen zum Vorfall weiter.
Ausgestellte Behörde: Bundespolizeiinspektion Waidhaus
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