Zusammenfassung der Polizeimeldungen am 09.10.2026 aus Weiden
Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Polizeiinspektion Weiden i.d.OPf.
Ein Zeuge hilft der Polizei nach einer Unfallflucht, zwei Autos verkeilen sich an einer Ampel und ein getuntes Pedelec entpuppt sich als Mofa.

Zeuge führt Polizei zu Unfallflüchtigem
Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, gegen 21:06 Uhr, fuhr ein 20-jähriger Paketlieferant mit einem Kleintransporter im Hinterhof eines Anwesens in der Straße „Hinter der Mauer“ gegen einen Zaun. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Ein 16-jähriger Zeuge hörte den lauten Knall und beobachtete den Unfall. Er verständigte die Polizei und konnte sich Teile des Kennzeichens sowie Marke und Farbe des Fahrzeugs merken.
Dank dieser Angaben fanden Beamte der Polizeiinspektion Weiden den Transporter kurze Zeit später auf der B470 in Richtung Grafenwöhr und kontrollierten den Fahrer. Der 20-Jährige gab an, den Zusammenstoß nicht bemerkt zu haben.
Am Zaun wurden ein Pfosten beschädigt und eine Halterung verbogen. Am Transporter stellten die Beamten Kratzer an der rechten Fahrzeugseite fest. Der Gesamtschaden liegt bei rund 1.500 Euro. Gegen den Fahrer wird wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.
Zwei Autos verkeilen sich an Ampel
Bereits gegen 12:20 Uhr kam es am selben Tag in der Frauenrichter Straße zu einem Auffahrunfall. Eine 65-jährige Autofahrerin musste an einer Ampel verkehrsbedingt anhalten. Eine nachfolgende 72-jährige Pkw-Fahrerin fuhr aus Unachtsamkeit auf das stehende Fahrzeug auf.
Durch den Zusammenstoß verkeilten sich die beiden Autos ineinander. Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung hinzugezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt insgesamt rund 1.500 Euro.
Polizei Weiden - Getuntes Pedelec als Mofa eingestuft
Bei einer Kontrolle in der Sintzelstraße stellten Beamte am 28. Oktober 2026 gegen 10:35 Uhr fest, dass ein vermeintliches Pedelec ohne Treten beschleunigt werden konnte.
Der 24-jährige Fahrer zeigte den Polizisten einen Schalter am Lenker, mit dem sich das Rad antreiben ließ. Ein Versicherungskennzeichen war nicht angebracht. Zudem konnte der Mann weder eine Fahrerlaubnis noch eine Prüfbescheinigung vorweisen.
Eine Messung auf dem Rollenprüfstand ergab eine erhöhte Endgeschwindigkeit. Das Fahrzeug war deshalb rechtlich nicht mehr als Pedelec, sondern als Mofa einzustufen. Dafür sind eine Versicherung und eine Prüfbescheinigung erforderlich.
Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher und brachte es zur Dienststelle. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 24-Jährige gehen. Gegen ihn wird wegen möglicher Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Fahrerlaubnis-Verordnung ermittelt.
Weitere Informationen zu aktuellen Polizeimeldungen finden Sie bei der Bayerischen Polizei.
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