Waidhaus: Albaner trotz Einreiseverbot gestoppt
Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: Bundespolizeiinspektion Waidhaus
Bundespolizei stoppt 24-Jährigen bei Grenzkontrolle – erst zwei Wochen zuvor war er abgeschoben worden.

Kontrolle im Fernreisebus
In der Nacht zum Freitag, 2. Oktober 2026, haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei Grenzkontrollen einen 24-jährigen Albaner festgenommen.
Der Mann war als Passagier in einem Fernreisebus auf der Strecke von Prag nach Straßburg unterwegs. Bei der Kontrolle an der Grenze zu Tschechien wies er sich mit seinem albanischen Reisepass aus.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den Mann eine Ausschreibung zur Festnahme vorlag.
Fünfjähriges Einreiseverbot
Weitere Überprüfungen ergaben, dass gegen den 24-Jährigen ein fünfjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht.
Besonders auffällig: Erst am 17. September 2026 hatten die Behörden den Mann nach einem versuchten unerlaubten Grenzübertritt in sein Heimatland Albanien abgeschoben.
Nur rund zwei Wochen später versuchte er nach Angaben der Bundespolizei erneut, nach Deutschland einzureisen.
Waidhaus - Erneutes Ermittlungsverfahren
Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und leiteten ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise ein.
Die Bundespolizei plant seine Zurückweisung nach Albanien.
Weitere Informationen gibt es bei der Bundespolizei.
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