Video: SpVgg SV Weiden II - SF Ursulapoppenricht / BZL Oberpfalz
Bericht: Jürgen Masching
Es war das Spitzenspiel der Bezirksliga Nord vor knapp 400 Zuschauern. Und es hielt auch, was es im Vorfeld versprach.

Bezirksliga Nord: Weiden dreht das Spiel
Im Schlagermatch der Bezirksliga Nord erwischten die Sportfreunde Ursulapoppenricht zunächst den besseren Start. Die Gäste gingen in Führung und hatten nach Einschätzung ihres Trainers Andreas Scheler die ersten 35 Minuten gut im Griff.
Noch vor der Halbzeit gelang der SpVgg SV Weiden II jedoch der Ausgleich zum 1:1. Nach der Pause entwickelte sich ein offenes und umkämpftes Spiel.
Video: Rote Karte bremst Weiden nicht
Auch eine Rote Karte gegen den erfahrenen Weidener Graf brachte die Gastgeber nicht aus dem Rhythmus. Trotz Unterzahl blieb die Mannschaft von Josef Rodler im Spiel und konnte anschließend erneut in Führung gehen.
Ursulapoppenricht fand darauf noch einmal zurück und erzielte den Ausgleich. Ein Fehler der Gäste brachte Weiden anschließend erneut nach vorne. In den Schlussminuten machte die Rodler-Elf den Erfolg mit zwei weiteren Treffern endgültig perfekt. Am Ende stand ein 4:2 (1:1) auf der Anzeigetafel.
Bezirksliga Nord: Achter Sieg in Folge
Mit dem bereits achten Sieg in Folge baut die SpVgg SV Weiden II ihre starke Serie weiter aus. Die Wasserwerkler gehen damit als Tabellenführer aus dem zwölften Spieltag und haben ihren Vorsprung auf den Verfolger aus Ursulapoppenricht auf vier Punkte ausgebaut.
Für Trainer Josef Rodler war vor allem der Einsatz seiner Mannschaft entscheidend. Er lobte den Auftritt und hob die Unterstützung der Zuschauer hervor. Andreas Scheler erkannte den Erfolg der Gastgeber trotz der eigenen Niederlage ebenfalls an. Er sprach von einem Bezirksligaspiel auf gutem Niveau und sah zwei starke Mannschaften, die sich einen intensiven Vergleich geliefert hätten.
Stimmen zum Spitzenspiel
Im Video: Josef Rodler zeigte sich vor allem mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden. Für ihn sei entscheidend gewesen, dass die Spieler alles investiert hätten und die Zuschauer mit einem positiven Eindruck nach Hause gehen konnten.
Andreas Scheler sah seine Mannschaft zunächst im Vorteil, räumte aber ein, dass sie nach der starken Anfangsphase nachließ. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs habe Weiden das Spiel am Ende verdient gewonnen.
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