Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A 93 - Erstmeldung
Heute morgen gegen 08:30 Uhr kam es im dichten Nebel auf der BAB A 93 zwischen den Anschlussstellen Falkenberg und Wiesau zu einem schweren Auffahrunfall zwischen einem Kleintransporter und einem Lkw.

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell
Quelle: VPI Weiden
Erstmeldung - Am 15.09.2026, gegen 08:30 Uhr, erfolgten mehrere Mitteilungen über einen schweren Verkehrsunfall, der sich zwischen den Anschlussstellen Falkenberg und Wiesau in Fahrtrichtung Hochfranken ereignet haben soll. Unmittelbar nach Eingang der Notrufe wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Unfallstelle beordert.
Ersten Erkenntnissen nach übersah anscheinend der Fahrer eines Kleintransporters im dichten Nebel einen auf der rechten Fahrbahn fahrenden Sattelzug und fuhr ungebremst in das Heck auf. Durch die Wucht des Anstoßes wurde der Kleintransporter vollkommen zerstört und der Fahrer eingeklemmt.
Durch die Feuerwehr konnte der schwerstverletzte Fahrer geborgen werden und wird momentan weiter medizinisch vor Ort versorgt.
Die Autobahn ist zur Zeit für den Verkehr in Richtung Hochfranken komplett gesperrt, eine Ausleitung an der Anschlussstelle Falkenberg wurde eingerichtet.
Nachtrag
Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte der vorläufige Unfallhergang rekonstruiert werden. Zur Unfallzeit befuhr ein 55-jähriger Pole mit seinem polnischen Sattelzug die BAB A 93 in Fahrtrichtung Hochfranken. Kurz nach der Anschlussstelle Falkenberg konnte dieser aufgrund eines Reifenplatzers auf der rechten Seite auf dem Standstreifen nur noch mit Schritttempo weiterfahren. Von unbeteiligten Zeugen wurde bestätigt, dass die Warnleuchten am Sattelzug eingeschaltet waren.
Ein 54-jähriger Fahrer eines Kleintransporters erkannte entweder durch die dort herrschende Sichtbehinderung durch Nebel oder durch Unaufmerksamkeit die Situation zu spät und prallte ungebremst in das Heck des Sattelzuges. Beim Aufprall, bei dem der Kleintransporter total zerstört wurde, wurde der Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt.
Nach Bergung durch die Feuerwehr wurde dieser in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Zum momentanen Zeitpunkt besteht keine Lebensgefahr mehr. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Gutachter an die Unfallstelle hinzugezogen. Beide Fahrzeuge hatte sich ineinander verkeilt, weshalb die Bergung der verunfallten Fahrzeuge sich schwierig gestalte.
Insgesamt entstand bei dem Verkehrsunfall ein Gesamtschaden von ca. 50 000 Euro.


