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Regenstauf: 61-Jähriger verliert Zehntausende

14. Sept.
2 Min. Lesezeit

Ein 61-Jähriger aus Regenstauf überwies nach einem vermeintlichen Investment insgesamt mehrere zehntausend Euro an bislang unbekannte Täter.


Regenstauf: 61-Jähriger verliert Zehntausende

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell

Quelle: Kriminalpolizeiinspektion Regensburg


Regenstauf - Kleine Einzahlung, scheinbare Gewinne


Im September 2025 stieß der Mann im Internet auf eine Werbung für eine vermeintliche Geldanlage. Nach einer ersten Einzahlung von wenigen hundert Euro wurde ihm auf einer Trading-Plattform eine stetige Wertsteigerung seines angeblich investierten Geldes angezeigt.


Die unbekannten Täter vermittelten dem Mann den Eindruck, dass sich sein Guthaben innerhalb kurzer Zeit auf mehrere tausend Euro erhöht habe. Damit entstand offenbar der Eindruck einer erfolgreichen Geldanlage.


Für Auszahlung sollten weitere Zahlungen erfolgen


Als der 61-Jährige sein vermeintliches Guthaben auszahlen lassen wollte, teilten ihm die Kontaktpersonen mit, dass er zunächst zehn Prozent der Auszahlungssumme überweisen müsse.


Im weiteren Verlauf erhielt der Mann Zugang zu einem persönlichen sogenannten Wallet. Über dieses nahm er mehrere Teilzahlungen an eine ausländische IBAN vor.

Insgesamt überwies der Geschädigte nach Angaben der Polizei mehrere zehntausend Euro. Während des Tatzeitraums stand er mit drei verschiedenen Personen in Kontakt. Die Kommunikation lief über mehrere Messengerdienste.


Erst vor kurzem erkannte der Mann, dass er offenbar Opfer eines Anlagebetrugs geworden war, und erstattete Anzeige. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.


Polizei warnt vor falschen Anlageplattformen


Die Polizei weist darauf hin, dass Anlagebetrug weiterhin eine verbreitete Betrugsmasche ist. Die Täter werben häufig über Internetseiten oder soziale Netzwerke mit hohen Renditen und vermeintlich lukrativen Investments.


Auf den betrügerischen Plattformen werden oftmals Gewinne angezeigt, die tatsächlich nicht vorhanden sind. Sie sollen die Opfer dazu bewegen, weitere Beträge einzuzahlen. Der Betrug wird häufig erst bemerkt, wenn eine Auszahlung plötzlich nicht mehr möglich ist oder der Kontakt zu den vermeintlichen Anlageberatern abbricht.


Wer Geld investieren möchte, sollte Angebote und Anbieter deshalb vor einer Überweisung genau prüfen. Informationen und Warnungen finden sich unter anderem bei der Bayerischen Polizei sowie bei den zuständigen Finanzaufsichtsbehörden.


Diese Tipps gibt die Polizei


Bei vermeintlich besonders lukrativen Geldanlagen ist grundsätzlich Vorsicht angebracht. Die Polizei empfiehlt:


  • Misstrauisch bleiben bei Versprechen von schnellem und hohem Gewinn.

  • Anlageangebote aus sozialen Netzwerken und unbekannten Internetseiten besonders kritisch prüfen.

  • Sich nicht durch Anrufe oder Messenger-Nachrichten unter Druck setzen lassen.

  • Informationen über Anbieter und Plattformen einholen und nach bestehenden Warnmeldungen suchen.

  • Keine Zugangsdaten für Online-Banking oder Depots weitergeben.

  • Fremden keinen Zugriff auf Computer oder Smartphone über Fernwartungssoftware ermöglichen.

  • Vor einer Investition mit Familie, Freunden oder anderen Vertrauenspersonen sprechen.

  • Besonders vorsichtig bei Kryptowährungen sein: Werden beispielsweise Bitcoins an ein fremdes Wallet übertragen, ist eine Rückbuchung in der Regel nicht möglich.


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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