Regensburg: Polizei kontrolliert Tuning und Verkehr
Drei Schwerpunktaktionen bringen zahlreiche Verstöße im Straßenverkehr ans Licht.

54 Tuning-Fahrzeuge kontrolliert
Die Polizei Regensburg hat in den vergangenen Tagen mehrere Schwerpunktkontrollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr durchgeführt. Dabei ging es unter anderem um die Tuning-Szene, Alkohol und Drogen sowie die Sicherheit von Radfahrern.
Zum Saisonende der Tuning-Szene kontrollierten die Beamten am 26. September insgesamt 54 Fahrzeuge. Neun Polizeibeamte wurden dabei von spezialisierten Kräften aus den Polizeipräsidien Oberpfalz und Niederbayern unterstützt. Auch die Staatsanwaltschaft Regensburg und ein Kfz-Sachverständiger waren beteiligt.
Die Kontrolle brachte 28 Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen hervor. Dabei ging es unter anderem um Fahren ohne Fahrerlaubnis, mangelhafte Bremsanlagen und übermäßige Lärmbelästigung. In fünf Fällen stellten die Beamten die Fahrzeuge für eine weitere gutachterliche Untersuchung sicher.
Drogen und Alkohol im Straßenverkehr
Am 28. September folgte eine weitere Schwerpunktaktion. Dieses Mal standen Alkohol- und Drogenfahrten im Mittelpunkt. Rund 20 Polizeibeamte aus Regensburg und umliegenden Dienststellen kontrollierten knapp 120 Verkehrsteilnehmer. Dabei wurden mehrere Anzeigen wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogenfahrten aufgenommen.
Zusätzlich stellten die Beamten vier weitere Verstöße fest. Diese betrafen fehlenden Versicherungsschutz sowie das Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Radaktionstag mit 121 Kontrollen
Am 7. Oktober lag der Fokus auf dem Zweiradverkehr. Gemeinsam mit der Stadt Regensburg und weiteren Polizeidienststellen führte die Polizei einen groß angelegten Radaktionstag durch.
Dabei wurden 121 Personen kontrolliert. Die Beamten stellten insgesamt 67 Ordnungswidrigkeiten fest. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf sogenannten „Geisterradlern“, also Radfahrern, die entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs sind. Darüber hinaus leiteten die Einsatzkräfte sieben Strafverfahren ein.
Teil des Verkehrskonzepts 2030
Die Kontrollen sind Teil des Verkehrskonzepts „Regensburg – Gemeinsam.Sicher.Unterwegs. 2030“. Ziel ist es, gemeinsam mit Stadt, Polizei und weiteren Beteiligten die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.
Dabei sollen sowohl präventive Maßnahmen als auch gezielte Kontrollen dazu beitragen, Unfälle zu verhindern und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Weitere aktuelle Polizeimeldungen gibt es bei der Bayerischen Polizei.
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