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Radfahrer in Regenstauf: Spuckattacken und Ermittlungen gegen Tatverdächtigen

  • 12. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Aug.

In den letzten Wochen kam es auf dem Regentalradweg zwischen Lappersdorf und Regenstauf zu mehreren Vorfällen, bei denen Radfahrer von einem anderen Radfahrer unvermittelt angespuckt wurden. Die Polizei Regenstauf ermittelt inzwischen gegen einen Tatverdächtigen und bittet weitere Geschädigte, sich zu melden.


Nahaufnahme eines Fahrradwegs im Grünen mit einem einzelnen Radfahrer in der Ferne

Die Vorfälle auf dem Regentalradweg


Am 16. Juli 2026 meldete ein Radfahrer der Polizei Regenstauf, dass er auf dem Regentalradweg auf Höhe Regendorf von einem anderen Radfahrer angespuckt wurde. Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen. Als der Geschädigte den Täter zur Rede stellen wollte, zog dieser ein Messer und bedrohte ihn.


Der betroffene Radfahrer berichtete, dass er bereits Wochen zuvor von demselben Mann im Gegenverkehr angespuckt wurde. Kurz darauf meldeten sich zwei weitere Personen bei der Polizei, die ebenfalls von ähnlichen Angriffen berichteten. Alle Opfer beschrieben den Täter ähnlich, was die Ermittlungen erleichterte.


Ermittlungserfolg und Tatverdächtiger


Dank der Zeugenaussagen und eines Videos, das einer der Geschädigten aufgenommen hatte, konnte die Polizei Regenstauf einen 38-jährigen Mann aus dem Landkreis als Tatverdächtigen identifizieren. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt.


Die Polizei geht davon aus, dass es noch weitere Opfer geben könnte, die bislang nicht gemeldet wurden. Deshalb ruft sie alle, die auf dem Radweg zwischen Lappersdorf und Regenstauf ähnliche Erfahrungen gemacht haben, auf, sich zu melden.


Warum solche Vorfälle ernst genommen werden müssen


Spuckattacken sind nicht nur eine Beleidigung, sondern können auch gesundheitliche Risiken bergen. Gerade in Zeiten erhöhter Vorsicht gegenüber Infektionskrankheiten ist das absichtliche Anspucken eine strafbare Handlung, die die körperliche Unversehrtheit anderer gefährdet.


Darüber hinaus führt das aggressive Verhalten zu Unsicherheit und Angst bei Radfahrern, die den Regentalradweg nutzen. Ein sicherer und angenehmer Radweg ist für viele Menschen in der Region wichtig, sei es für den Arbeitsweg, Freizeit oder Sport.


Tipps für Radfahrer bei ähnlichen Situationen


Wer auf dem Regentalradweg oder anderen Radwegen in der Region unterwegs ist, sollte einige Verhaltensregeln beachten, um sich zu schützen:


  • Ruhe bewahren: Auch wenn eine Provokation belastend ist, sollte man nicht aggressiv reagieren.

  • Abstand halten: Wenn möglich, Abstand zum Angreifer halten und Begegnungen vermeiden.

  • Zeugen suchen: Andere Radfahrer oder Passanten können wichtige Zeugen sein.

  • Beweise sichern: Wenn es sicher möglich ist, Vorfälle mit dem Handy filmen oder fotografieren.

  • Polizei informieren: Jede Anzeige hilft, die Täter zu ermitteln und weitere Vorfälle zu verhindern.


Wie die Polizei Regenstauf unterstützt


Die Polizei Regenstauf nimmt alle Meldungen zu Spuckattacken und Bedrohungen ernst. Sie hat bereits erste Ermittlungserfolge erzielt und bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Wer etwas beobachtet hat oder selbst betroffen ist, kann sich unter der Telefonnummer 09402/9311-0 melden.


Die Polizei arbeitet daran, den Regentalradweg wieder sicherer zu machen und solche Vorfälle zu verhindern. Dazu gehören verstärkte Kontrollen und eine erhöhte Präsenz vor Ort.


Spuckattacken auf Radfahrer– 1. Nachtrag: Weitere Geschädigte melden sich nach Zeugenaufruf in der Presse – immer noch Geschädigte gesucht

 

Nach dem gestrigen Zeugenaufruf der Polizeiinspektion Regenstauf haben sich zwischenzeitlich vier weitere Geschädigte gemeldet. Bei allen handelt es sich um Männer, die im Juli und August 2026 auf dem Regentalradweg zwischen Lappersdorf und Regenstauf von einem Fahrradfahrer unvermittelt angespuckt wurden oder bei denen dies versucht wurde. Teilweise wurden einzelne Personen mehrfach angegangen.

 

Bereits in den vergangenen Wochen gingen bei der PI Regenstauf mehrere Meldungen ein, wonach ein Mann auf einem Fahrrad auf dem Regentalradweg andere Fahrradfahrer angespuckt haben soll.

 

Am 16.07.2026 teilte ein Fahrradfahrer bei der PI Regenstauf mit, dass er in den Morgenstunden des gleichen Tages auf Höhe Regendorf von einem entgegenkommenden Fahrradfahrer unvermittelt angespuckt worden sei. Als er den Mann daraufhin zur Rede stellen wollte, habe dieser ein Messer gezückt und ihn bedroht. Der Mitteiler schilderte zudem, dass er bereits Wochen zuvor von derselben Person auf dem Radweg angespuckt worden sei.

 

In der Folge meldeten sich weitere Personen unabhängig voneinander bei der PI Regenstauf. Diese berichteten ebenfalls von mehreren Vorfällen, bei denen sie im Verlauf der vergangenen Wochen von einem Fahrradfahrer unvermittelt angespuckt oder dies versucht worden sei. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Geschädigten damit derzeit auf sieben Personen.

 

Aufgrund der eingegangenen Zeugenhinweise, der vorliegenden Personenbeschreibungen sowie eines von einem Geschädigten gefertigten Videos konnte zwischenzeitlich ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Es handelt sich um einen 38-jährigen deutschen Landkreisbewohner. Gegen ihn wird wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

 

Durch die nun neu hinzugekommenen Mitteilungen erhärtet sich der Verdacht, dass es zu weiteren bislang nicht gemeldeten Vorfällen gekommen sein könnte.

 

Weitere Geschädigte und Zeugen gesucht


Die Polizeiinspektion Regenstauf bittet weiterhin Personen, die im Bereich des Regentalradwegs zwischen Lappersdorf und Regenstauf durch den beschriebenen Fahrradfahrer angespuckt wurden oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 09402/9311-0 zu melden.


Bericht: Polizei Regenstauf


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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