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Oberpfalz: Polizei warnt vor Callcenter-Betrug

  • 25. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Mit neuen Präventions-Arztrezepten will die Polizei Oberpfalz Menschen besser vor Schockanrufen, falschen Polizisten und anderen Betrugsmaschen schützen.


Oberpfalz: Polizei warnt vor Callcenter-Betrug

Präventionskampagne wird ausgeweitet


Die Polizei Oberpfalz setzt ihre Präventionskampagne gegen Callcenter-Betrug fort. Das Polizeipräsidium verteilt eine neue Auflage der sogenannten Präventions-Arztrezepte an Hilfsorganisationen und Zahnarztpraxen in der Region.


Die Informationsblätter sollen Menschen direkt in ihrem Alltag erreichen und über typische Betrugsmaschen informieren. Besonders ambulante Pflegedienste spielen dabei eine wichtige Rolle, weil Pflegekräfte häufig engen Kontakt zu älteren Menschen haben und deren Vertrauen genießen.


Auch der Zahnärztliche Bezirksverband Oberpfalz unterstützt die Aktion. Teilnehmende Zahnarztpraxen legen die Informationsflyer für ihre Patientinnen und Patienten aus.


Betrüger nutzen immer neue Maschen


Callcenter-Betrüger treten mit unterschiedlichen Methoden auf. Dazu gehören Schockanrufe und der Enkeltrick ebenso wie falsche Polizeibeamte und die sogenannte Arztmasche. Neu hinzugekommen sind laut Polizei auch Betrugsversuche durch sogenannte „russische Callcenter“.


Trotz umfangreicher Aufklärungsarbeit werden weiterhin Menschen Opfer solcher Taten. Die finanziellen Schäden können dabei erheblich sein. Mit der Präventionskampagne sollen mögliche Opfer und Vertrauenspersonen deshalb frühzeitig für Warnzeichen sensibilisiert werden.


Warnhinweise auch bei Banken und im Taxi


Die neuen Präventions-Arztrezepte ergänzen bereits bestehende Maßnahmen. In Banken gibt es beispielsweise spezielle Aufsteller und Geldumschläge mit Warnhinweisen. Damit sollen Bankmitarbeiter verdächtige Situationen schneller erkennen und Kunden auf mögliche Betrugsversuche aufmerksam machen.

Auch Taxifahrer werden sensibilisiert. Sie erhalten Hinweiskarten und weitere Informationsmaterialien. Hintergrund ist, dass Opfer nach einem Anruf häufig mit dem Taxi zur Bank fahren. Gleichzeitig können auch die Täter für Geldabholungen Taxis nutzen.


Die Polizei setzt damit auf ein Netzwerk aus Banken, Taxiunternehmen, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen, um Callcenter-Betrug möglichst früh zu erkennen.


Polizei Oberpfalz gibt wichtige Tipps


Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte nach Angaben der Polizei sofort auflegen und selbst die 110 wählen. Die Polizei fordert niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände. Auch Bankkarten und PINs sollten niemals an unbekannte Personen weitergegeben werden.


Betroffene sollten sich nicht unter Druck setzen lassen. Wichtig ist außerdem, nicht die am Telefon angezeigte Nummer zurückzurufen, da Betrüger diese manipulieren können. Die 110 wird bei echten Polizeianrufen niemals als anrufende Nummer angezeigt.


Die Polizei empfiehlt Familien außerdem, ein persönliches Codewort zu vereinbaren. Damit lässt sich im Ernstfall besser überprüfen, ob ein Anruf tatsächlich von einem Angehörigen stammt.


Auch ein Telefonbucheintrag kann laut Polizei eine Rolle spielen. Wer möchte, kann den Eintrag löschen lassen oder zumindest Vorname und Adresse entfernen. Weitere Informationen bietet die Polizei-Beratung.


Ausstellende Behörde: Polizeipräsidium Oberpfalz


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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