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Hirschbach: Bergwacht - Zwei Klettersteig-Rettungen per Hubschrauber

29. Sept.
2 Min. Lesezeit

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell

Quelle: Bergwacht Amberg/A. Renner

Die Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg mussten im September zweimal Klettersteiggeher im Hirschbacher Höhenglückssteig mit dem Hubschrauber retten.


Hirschbach: Zwei Klettersteig-Rettungen per Hubschrauber

Bergwacht: 96 Einsätze bis Ende September


Eine besonders herausfordernde Sommersaison liegt hinter den ehrenamtlichen Bergrettern im Landkreis Amberg-Sulzbach und den angrenzenden Einsatzgebieten.

Bis Ende September rückten die Bergwachten im Einsatzleitbereich Oberpfalz Mitte insgesamt 96-mal aus. Zu den Einsätzen gehörten unter anderem Waldbrände, Kletter- und Wanderunfälle, Personensuchen sowie Arbeitsunfälle.


Auch im September mussten die Bergretter mehrfach ausrücken. Besonders spektakulär waren zwei Einsätze im Hirschbacher Höhenglückssteig, bei denen jeweils eine Rettung mit dem Hubschrauber erforderlich war.


Urlauberin aus Darmstadt gerettet


Am Samstag, 12. September 2026, wurden die Bergwachten gemeinsam mit dem Rettungshubschrauber Christoph 27 aus Nürnberg zu einer hilflosen Person in der Wittmannschikane alarmiert.


Die Wittmannschikane gehört zu den anspruchsvollsten Stellen des Hirschbacher Klettersteigs. Eine Urlauberin aus Darmstadt hatte nach Angaben der Bergwacht bereits rund eine halbe Stunde versucht, sich selbst aus ihrer Situation zu befreien.

Durch das lange Hängen im Klettergurt verschlechterte sich ihr Zustand. Deshalb wurde ein Luftretter vom Hubschrauber aus zur Patientin abgeseilt.


Parallel machten sich First-Responder aus Vorra, der Rettungsdienst und Bergwachtkräfte auf dem Landweg auf den Weg zur Einsatzstelle. Sie sollten eine bodengebundene Rettung ermöglichen, falls die zunehmende Dunkelheit einen weiteren Hubschraubereinsatz verhindert hätte. Die Patientin konnte schließlich mit dem Hubschrauber gerettet und am Landeplatz an den Rettungsdienst übergeben werden.


Schwerverletzter Waldarbeiter gerettet


Am 19. September unterstützte die Bergwacht Sulzbach-Rosenberg ihre Kollegen aus Nürnberg und Lauf-Hersbruck bei einem Forstunfall bei Pommelsbrunn im Landkreis Nürnberger Land.


Ein Waldarbeiter war von einem Baum getroffen und schwer verletzt worden. Aufgrund des steilen Geländes kam erneut ein Luftretter der Bergwacht zum Einsatz.

Der Verletzte konnte auf diese Weise aus dem schwer zugänglichen Hang gerettet werden.


Pilzsucher im Wald gefunden


Am 21. September wurden die Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg kurz nach Mittag zu einem gestürzten Pilzsucher in einem Waldgebiet in der Wagensass bei Sulzbach-Rosenberg gerufen.


Der Mann war bei seiner Pilzsuche abseits der Wege unterwegs. Einsatzkräfte der Bergwacht, der Helfer vor Ort Birgland-Illschwang und des Rettungsdienstes suchten deshalb das Waldgebiet nach dem Patienten ab.


Durch einen Rückruf des Einsatzleiters der Bergwacht konnte der Mann schließlich lokalisiert werden. Ein Notarzt übernahm die medizinische Versorgung.

Anschließend transportierte das Amberger Bergrettungsfahrzeug den Patienten bis zum Rettungswagen.


Erneuter Rettungseinsatz im Höhenglückssteig


Am Sonntagabend, 27. September 2026, folgte ein weiterer anspruchsvoller Einsatz im Hirschbacher Höhenglückssteig. Die Bergwachten Amberg und Sulzbach-Rosenberg wurden gemeinsam mit dem Rettungsdienst und dem Rettungshubschrauber Christoph 27 zu einer rund drei Meter abgestürzten Person alarmiert.


Da der genaue Standort zunächst nicht bekannt war, fuhren zwei Bergwachtfahrzeuge aus unterschiedlichen Richtungen zum Klettersteig. Gleichzeitig überflogen zwei Luftretter mit dem Hubschrauber das Gebiet.


Die Patientin konnte erneut im Bereich der Wittmannschikane lokalisiert werden. Dort wurden die beiden Luftretter mit der Winde abgesetzt.


Nach der Erstversorgung gemeinsam mit dem bodengebundenen Notarzt wurde die 19-jährige Nürnbergerin mit der Rettungswinde aus dem Wald geflogen. Am Landeplatz übergaben die Einsatzkräfte die Patientin an den Rettungswagen.

Die Bergwachten weisen mit den Einsätzen darauf hin, dass die Bedingungen in schwierigem Gelände auch bei vermeintlich guten Wetterbedingungen schnell zu anspruchsvollen Rettungslagen führen können.


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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