Grenzkontrolle Waidhaus: Flucht und Waffen sichergestellt
- 3. Aug.
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Die Grenzpolizeiinspektion Waidhaus verzeichnete binnen 24 Stunden zwei schwerwiegende Vorfälle an der deutsch-tschechischen Grenze.

Verbotene Waffen in spanischem Fahrzeug entdeckt
Am Donnerstagnachmittag, 30. Juli 2026, kontrollierten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus im Rahmen der wiedereingeführten Grenzkontrollen einen spanischen Personenkraftwagen, der zur Einreise in das Bundesgebiet angetreten war. Bei der Überprüfung der beiden Insassen fanden die Beamten einen Schlagring, der zugleich als Elektroschocker fungierte, sowie mehrere Reizstoffsprühgeräte. Die verbotenen Gegenstände wurden umgehend sichergestellt. Zudem stellten die Fahnder bei dem Fahrzeugführer drogentypische Ausfallerscheinungen fest.
Ein durchgeführter Drogenvortest fiel positiv aus. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der spanische Staatsangehörige musste sich auf der Dienststelle einer Blutentnahme unterziehen und erhielt eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz. Beide Spanier erhielten zudem Anzeigen nach dem Waffengesetz.
Waidhaus - Flucht mit hoher Geschwindigkeit nach Tschechien
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 30. auf 31. Juli 2026, wollten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus einen weiteren Personenkraftwagen mit ukrainischer Zulassung kontrollieren. Das Fahrzeug war mit zwei Personen besetzt und befuhr die Autobahn 6 in Fahrtrichtung Landesgrenze. Während des Anhaltevorgangs beschleunigte der Wagen jedoch und flüchtete vor den Beamten.
Die Polizisten nahmen umgehend die Verfolgung auf und versuchten mehrfach, den Pkw zum Anhalten zu bewegen. Der Fahrer missachtete jedoch sämtliche Anhaltesignale und entzog sich der Kontrolle mit hoher Geschwindigkeit. Er überquerte die Grenze nach Tschechien, wo ihn die deutschen Beamten schließlich aus den Augen verloren. Um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen, brachen die Einsatzkräfte die Nacheile ab.
Fahrer ohne Lizenz und unter Drogeneinfluss
Nur wenige Minuten später konnte die tschechische Polizei das flüchtige Fahrzeug feststellen und einer Kontrolle unterziehen. Dabei stellte sich heraus, dass der ukrainische Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Außerdem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die tschechischen Kollegen leiteten ein Strafverfahren ein.
Anzeigen nach Waffen- und Verkehrsrecht
Die Vorfälle zeigen, dass die wiedereingeführten Grenzkontrollen an der Autobahn 6 weiterhin zu sicherheitsrelevanten Festnahmen und sichergestellten Beweismitteln führen. Die Grenzpolizei Waidhaus arbeitet dabei eng mit den tschechischen Behörden zusammen, um Straftaten grenzüberschreitend zu verfolgen.
Bericht: Grenzpolizei Waidhaus
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