Video: Spitzenreiter Grafenwöhr siegt 4:1 gegen Altenstadt/Wn.
Xavier Siemski feiert Comeback mit zwei Toren – Grafenwöhr bleibt auf der Sonnenseite.

Grafenwöhr - Schneller Rückstand, starke Reaktion
Grafenwöhrs Trainer Turan Bafra hatte den Spielbeginn genau so erwartet, wie er eintrat: Nach einer Standardsituation traf Waldemar Becker bereits in der 5. Minute zur Führung für die Gäste aus Altenstadt. Die Gastgeber taten sich zunächst schwer, da Altenstadt über schnelle Spieler verfügt und immer wieder mit Nadelstichen gefährlich blieb. Doch Grafenwöhr hatte einen neuen Mann im Sturm: Xavier Siemski, der nach langer Sperre sein Comeback mit zwei Toren noch vor der Halbzeit feierte und die Partie damit vor der Pause drehte. Bafra bezeichnete das 2:1 zur Halbzeit als wichtig und die Führung als verdient, obwohl Altenstadt trotz des größeren Ballbesitzes von Grafenwöhr immer wieder gefährlich war.
Souveräne zweite Halbzeit
Nach der Pause verwalteten die Gastgeber die Führung weitgehend und erhöhten durch zwei weitere Treffer von Luca Reiß auf 4:1. Bafra zeigte sich rundum zufrieden und verwies auf den fünften Saisonsieg. Das Ziel bleibe, so weit oben wie möglich zu bleiben. Aktuell befinde man sich auf der Sonnenseite. Er lobte zudem den großen Trainingszuspruch von 20 bis 22 Spielern, was der Mannschaft in vielerlei Hinsicht zugutekomme. Deshalb sei er an diesem Tag ein stolzer Trainer.
Altenstadt zeigt Moral
Altenstadts Marvin Häffner ordnete die Niederlage beim Tabellenführer realistisch ein: Man sehe, welche Qualität in der Grafenwöhrer Mannschaft stecke, der Sieg der Gastgeber sei verdient gewesen. Dennoch sei er stolz auf seine Mannschaft, wie sie sich präsentiert habe, insbesondere angesichts der aktuellen Personalsituation. Mehr sei an diesem Tag nicht drin gewesen. Er freue sich, dass Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen würden und zwei zuvor verletzte Spieler direkt 80 Minuten durchgespielt hätten. In der kommenden Woche kehrten zudem drei weitere Spieler zurück, sodass er personell wieder etwas mehr Zugriff habe. Man werde sehen, was das kommende Spiel gegen Vorbach bringe.


