top of page

Gefährlicher Fund: Polizei fischt 11 Kilo verbotenes Feuerwerk an der Grenze ab

2. Okt.
2 Min. Lesezeit

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell

Quelle: Bundespolizeiinspektion Waidhaus

Bei Grenzkontrollen in Waldsassen entdeckt die Bundespolizei rund elf Kilogramm Feuerwerk der Kategorien F3 und F4.


Gefährlicher Fund: Polizei fischt 11 Kilo verbotenes Feuerwerk an der Grenze ab


Feuerwerk: Pyrotechnik aus Tschechien sichergestellt


Bei einer Grenzkontrolle in Waldsassen hat die Bundespolizei am Donnerstag, 1. Oktober 2026, rund elf Kilogramm Pyrotechnik sichergestellt. Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Waidhaus kontrollierten einen Pkw mit drei deutschen Insassen, die zuvor aus Tschechien nach Deutschland eingereist waren. Bei der Durchsuchung entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Feuerwerkskörper der Kategorien F3 und F4.


Die Pyrotechnik wurde den drei Männern im Alter von 18, 20 und 21 Jahren zugeordnet. Der 18-Jährige hatte rund zwei Kilogramm dabei, beim 20-Jährigen waren es etwa 4,6 Kilogramm und beim 21-Jährigen rund vier Kilogramm.

Insgesamt kamen so mehr als zehn Kilogramm Feuerwerkskörper zusammen. Die Nettoexplosivstoffmasse lag bei rund 3,5 Kilogramm.


Strenge Regeln für F3 und F4


Feuerwerkskörper werden nach ihrer Gefährlichkeit und ihrem Verwendungszweck in vier Kategorien eingeteilt. F1 umfasst Kleinstfeuerwerk mit sehr geringer Gefahr, während F2 das übliche Silvesterfeuerwerk beinhaltet.


Bei Feuerwerk der Kategorie F3 besteht bereits eine mittlere Gefahr. Diese Gegenstände sind für die Verwendung in weiten, offenen Bereichen im Freien vorgesehen. Die Kategorie F4 umfasst Pyrotechnik mit großer Gefahr, die ausschließlich Personen mit entsprechenden Fachkenntnissen vorbehalten ist.

Für Erwerb, Umgang und das Verbringen von F3- und F4-Pyrotechnik nach Deutschland gelten daher deutlich strengere sprengstoffrechtliche Voraussetzungen.


Ermittlungen gegen drei Männer


Nach ersten Erkenntnissen verfügten die drei Männer nicht über die erforderlichen Erlaubnisse. Die Bundespolizei stellte die Pyrotechnik deshalb sicher und leitete gegen die 18-, 20- und 21-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz ein.


Nach Abschluss der Kontrolle durften die drei Männer ihre Reise fortsetzen – allerdings ohne die sichergestellten Feuerwerkskörper.


Weitere Informationen gibt es bei der Bundespolizei.


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

bottom of page