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Bundespolizei Waldmünchen: Gewalt am Hauptbahnhof Regensburg

  • 31. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Bundespolizei Waldmünchen: Zwei Vorfälle mit körperlicher Gewalt am Hauptbahnhof Regensburg – ein renitenter Raucher schlug einen DB-Mitarbeiter, ein Ladendieb verletzte eine Supermarktangestellte.


Regensburg

Ukrainer schlägt Bahnsicherheitsmitarbeiter


Regensburg. Am Mittwoch, 29. Juli 2026, gegen Mittag bat eine Streife der Deutschen Bahn Sicherheit das Bundespolizeirevier Regensburg um Unterstützung. Ein 19-jähriger Ukrainer hatte einem Sicherheitsmitarbeiter beim Treppenaufgang zum Hauptbahnhof auf den Oberarm geschlagen. Der Mann war von einem DB-Sicherheitsmitarbeiter aufgefordert worden, das Rauchen einzustellen. Er kam dieser Aufforderung nicht nach und wurde zunehmend aggressiver. Als der Mitarbeiter näher herantrat, schlug der Ukrainer ihm auf den Oberarm. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich.


Auch gegenüber der Bundespolizeistreife verhielt sich der polizeibekannte Mann renitent. Er weigerte sich, seine Personalien anzugeben, und kam dem Platzverweis nicht nach. Erst als die Beamten Zwangsmaßnahmen androhten, folgte er den Anweisungen. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen Körperverletzung. Die Deutsche Bahn hat ihm ein Hausverbot auferlegt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entließen die Bundespolizisten den Mann auf freien Fuß.


Ladendieb schlägt sich frei und flüchtet


Regensburg. Am Donnerstag, 30. Juli 2026, gegen späten Abend teilte die Mitarbeiterin eines Supermarktes im Regensburger Hauptbahnhof dem Bundespolizeirevier Regensburg mit, dass ein Mann eine Dose Bier aus dem Regal genommen und getrunken habe. Als ihn die Angestellte dabei ertappte, stellte er die geöffnete Bierdose wieder zurück und floh aus dem Laden in Richtung Fürst-Anselm-Park. Die Frau versuchte, den Tatverdächtigen festzuhalten, woraufhin dieser mit der Faust auf ihren Arm schlug und sich losriss.


Bundespolizisten sichteten die Videoaufzeichnungen und konnten den Tatverdächtigen identifizieren. Es handelt sich um einen amtsbekannten 32-jährigen Deutschen, der ein Hausverbot für den Regensburger Hauptbahnhof und den Supermarkt hat. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ohne Erfolg. Die Geschädigte konnte ihre Arbeit im Markt fortsetzen. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen Hausfriedensbruchs, Diebstahls und Körperverletzung.

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