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Bundespolizei Waidhaus: Fünf Haftbefehle vollstreckt

  • vor 4 Tagen
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Bei Grenzkontrollen an der A6 hat die Bundespolizei fünf gesuchte Männer festgenommen. Drei konnten ihre Geldstrafen bezahlen, zwei müssen ins Gefängnis.


Bundespolizei Waidhaus: Fünf Haftbefehle vollstreckt


Waidhaus - Drei Gesuchte zahlen ihre Schulden


Zwischen Samstag, 29. August, und Montagmorgen, 31. August 2026, kontrollierte die Bundespolizei Reisende an der A6 bei Waidhaus. Dabei vollstreckten die Beamten insgesamt fünf Haftbefehle. In drei Fällen konnten die Gesuchten ihre offenen Justizschulden bezahlen und anschließend weiterreisen.


Am Samstag kontrollierten die Einsatzkräfte zunächst einen 46-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Heilbronn vor. Das Amtsgericht Heilbronn hatte ihn im August 2025 wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe verurteilt.


Noch offen waren 150 Euro Geldstrafe und 88 Euro Verfahrenskosten. Der Mann zahlte die insgesamt 238 Euro in bar und konnte seine Reise fortsetzen.

Ebenfalls am Samstag überprüften die Beamten einen 47-jährigen moldauischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden suchte ihn mit einem Vollstreckungshaftbefehl. Das Amtsgericht Wiesbaden hatte ihn im Juni 2020 wegen Diebstahls verurteilt. Von der Geldstrafe waren noch 125 Euro offen. Auch diesen Betrag zahlte der Mann vor Ort.


Zwei Männer kommen ins Gefängnis


Am Sonntag kontrollierten die Bundespolizisten einen 40-jährigen tschechischen Staatsangehörigen in einem Fernreisebus auf der Strecke Prag–Straßburg. Dabei stellten sie einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Weiden in der Oberpfalz fest.


Das Amtsgericht Weiden hatte den Mann im Dezember 2023 wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 700 Euro verurteilt. Da er den offenen Betrag nicht bezahlen konnte, nahmen die Beamten ihn fest und brachten ihn noch am Sonntag in die Justizvollzugsanstalt Weiden.


Ein weiterer Fahndungstreffer folgte am Sonntag bei einem 47-jährigen slowakischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein suchte ihn zur Strafvollstreckung. Das Amtsgericht Altötting hatte ihn im Mai 2022 wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe verurteilt. Um eine Ersatzfreiheitsstrafe abzuwenden, musste der Mann noch 2.418,40 Euro bezahlen. Er beglich die Summe und durfte anschließend weiterreisen.


Vierter Haftbefehl bei Buskontrolle


Am frühen Montagmorgen gegen 2.30 Uhr kontrollierten die Beamten einen weiteren Fernreisebus. Dabei überprüften sie einen 36-jährigen tschechischen Staatsangehörigen.


Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Weiden in der Oberpfalz vor. Das Amtsgericht Weiden hatte ihn im Oktober 2025 wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 4.000 Euro verurteilt. Alternativ war eine mehrwöchige Ersatzfreiheitsstrafe vorgesehen.

Der 36-Jährige konnte die 4.000 Euro nicht bezahlen. Die Bundespolizei nahm ihn deshalb fest und brachte ihn zunächst zur Dienststelle in Waidhaus. Anschließend soll er in die Justizvollzugsanstalt Weiden eingeliefert werden.


Rund 2.780 Euro bezahlt


Nach Angaben der Bundespolizei konnten die drei anderen Gesuchten insgesamt rund 2.780 Euro an offenen Justizschulden begleichen. Damit blieben ihnen die jeweiligen Ersatzfreiheitsstrafen erspart. Die fünf Haftbefehle wurden im Rahmen der Grenzkontrollen an der A6 zwischen Samstag und Montagmorgen vollstreckt.


Bundespolizeiinspektion Waidhaus


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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