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Betrugswarnung Weiden: Polizei warnt vor Anrufen

  • 5. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Im Stadtbereich von Weiden in der Oberpfalz häufen sich betrügerische Telefonanrufe. Die Polizei warnt vor perfiden Maschen.



Weiden


Weiden - Falsche Polizeibeamte am Telefon


Seit Mittag des 5. August 2026 häufen sich im Stadtbereich von Weiden in der Oberpfalz betrügerische Telefonanrufe. Die Täter geben sich dabei am Telefon als Polizeibeamte aus und behaupten, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen wurden. Bei den Festgenommenen sei angeblich ein Zettel mit den Personalien der Angerufenen gefunden worden. Um Wertgegenstände vor weiteren Einbrüchen zu schützen, sollen diese an die vermeintlichen Beamten übergeben werden. Die Polizei betont, dass echte Polizisten niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände von Bürgern anfordern.


Schockanrufe mit Erpressung


Eine weitere Masche ist der sogenannte Schockanruf. Zu Beginn des Gesprächs meldet sich eine vermeintlich verzweifelte Angehörige oder ein Angehöriger. Kurz darauf übernimmt ein angeblicher Polizist oder Staatsanwalt das Gespräch und erklärt, dass ein Sohn oder eine Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Person ums Leben kam. Um eine angebliche Haft zu verhindern, soll eine hohe Geldsumme als Kaution gezahlt werden. Die Betrüger setzen ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck und haben es besonders oft auf ältere Menschen abgesehen, die sie über Einträge im Telefonbuch gezielt auswählen.


Polizei gibt Tipps zum Schutz


Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt eindringlich vor diesen und ähnlichen Betrugsmaschen. Bei entsprechenden Anrufen sollten Bürger sofort auflegen und selbstständig die 110 wählen, um die Angaben zu überprüfen. Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertgegenstände. Auch sollten Geld oder Wertgegenstände niemals an Fremde übergeben werden, auch nicht an Personen, die sich als Polizisten ausgeben. Bürger sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, auch nicht durch vermeintliche Polizisten oder andere Amtsträger.


So erkennen Sie Betrugsanrufe


Wichtig ist zudem, niemals über die am Telefon angezeigte Nummer zurückzurufen. Die Täter nutzen die sogenannte Call-ID-Spoofing-Technik, um falsche Nummern anzuzeigen. Die 110 erscheint bei echten Polizeianrufen niemals im Display, auch nicht mit Vorwahl. Betroffene sollten zudem mit ihren Angehörigen ein persönliches Codewort vereinbaren, das nur ihnen bekannt ist. So können echte Notrufe von Betrugsversuchen unterschieden werden. Wer seinen Telefonbucheintrag löschen oder zumindest den Vornamen und die Adresse entfernen lassen möchte, sollte sich an seinen Telefonanbieter wenden.


Bericht: Polizeipräsidium Oberpfalz


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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