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Bad Kötzting: Schockanruf mit Krebs-Lüge

vor 3 Tagen
2 Min. Lesezeit

Eine unbekannte Anruferin gab sich als Ärztin aus und setzte eine Person mit einer erfundenen schweren Erkrankung unter finanziellen Druck.


Bad Kötzting: Schockanruf mit Krebs-Lüge

Von Jürgen Masching | Oberpfalz Aktuell

Quelle: Polizeiinspektion Bad Kötzting


Schockanruf beginnt mit angeblicher Krebsdiagnose


In Bad Kötzting wurde eine Person Opfer eines versuchten Telefonbetrugs. Eine unbekannte Frau rief an und stellte sich als Ärztin der Onkologie am Klinikum Regensburg vor.


Die Anruferin behauptete, die Tochter der betroffenen Person sei schwer an Krebs erkrankt und habe nur noch eine begrenzte Lebenszeit. Mit dieser Nachricht versuchte die unbekannte Frau, die betroffene Person offenbar unter Zeit- und Handlungsdruck zu setzen.


Schockanruf nennt teures Medikament aus der Schweiz


Im weiteren Gespräch erklärte die angebliche Ärztin, für eine notwendige Chemotherapie werde ein Medikament aus der Schweiz benötigt. Dieses solle einen hohen sechsstelligen Eurobetrag kosten.


Zusätzlich behauptete die Anruferin, dass bereits ein niedriger fünfstelliger Betrag in Form von Goldmünzen bezahlt worden sei. Anschließend lenkte sie das Gespräch auf die finanziellen Möglichkeiten der betroffenen Person und fragte, ob ein sechsstelliger Geldbetrag zu Hause aufbewahrt werde.


Schockanruf endet wegen verdächtiger Situation


Die betroffene Person beendete das Gespräch, weil die Situation und die Art des Gesprächs verdächtig wirkten. Zu einer Geld- oder Goldübergabe kam es nach den vorliegenden Angaben nicht. Die Tochter der betroffenen Person ist wohlauf. Ein Vermögensschaden wurde nicht festgestellt.


Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Weitere Informationen zu dieser Betrugsmasche gibt die Polizeiliche Kriminalprävention unter dem Stichwort Schockanrufe.


Schockanruf bleibt ohne Vermögensschaden


Der Fall zeigt, wie unbekannte Täter mit einer angeblichen medizinischen Notlage versuchen, Menschen zu einer schnellen finanziellen Entscheidung zu bringen. In diesem Fall erkannte die betroffene Person die verdächtige Situation rechtzeitig und beendete das Gespräch.


Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, überarbeitet und freigegeben.

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